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Donnerstag, 4. Februar 2016

Verlosung und Rezension: "Nähen mit Jersey - Kinderleicht!" von Pauline Dohmen

Durch ein kleines Zustellungschaos hatte ich mein bereits heiß ersehntes Nähbuch für das Jahr 2016 zwar spät, aber dann gleich zweimal zuhause - und das ist Glück für euch, denn mit dem TOPP-Verlag habe ich nun ausgemacht, dass ich ein Exemplar hier für euch vorstelle und verlose! Dann mal los:

Bildrechte beim Frech-Verlag

Pauline Dohmen alias Klimperklein ist für die meisten Nähbegeisterten keine Unbekannte: Als Pionierin im Bereich der Kinderkleidungs-Ebooks bloggt sie schon seit Jahren über ihre Designs und Nähideen, die sie vor allem für ihre mittlerweile fünf Kinder realisiert. Kein Wunder also, dass ihr Nähbuch "Nähen mit Jersey - Kinderleicht!" auf riesige Resonanz stieß und momentan bereits im Nachdruck ist. Auch ich war gespannt auf die generellen Tipps und Kniffe im Umgang mit den praktischen und vielseitigen Jerseystoffen und die Passform der Modelle.
Ein großer Technikteil im Buch erklärt mit vielen Fotos und klaren Texten alle möglichen Arbeitsschritte, vom richtigen Stich über das Bündchennähen bis hin zu Applikationen auf Maschenware. Dafür fallen dann die Anleitungen selbst überraschend kurz aus - diese Konzeption finde ich sehr praktisch, denn Näherfahrene können sich einfach an die übersichtlichen Grundanleitungen halten, alle, die noch mehr Hilfe brauchen, holen sich auf den Technikseiten Rat, auf sie verweist Pauline immer, wenn es nötig ist.

Bildrechte beim Frech-Verlag

Die Modelle sind auf zwei Größengruppen abgestimmt: Babys und Kleinkinder (Gr. 56-92) sowie ältere Kinder bis zur Größe 134. Enthalten ist jeweils eine Grundgarderobe, die kaum Wünsche offenlässt. Bei den Kleinen sind natürlich vor allem Bodys, Anzüge und bequem zu wechselnde Oberbekleidung und kleine Accessoires dabei, für die Großen sind es dann verschiedene Hosen- und Shirtvarianten, aber auch Röcke oder Halssocken.

Alle Fotos sind, wie bei Handarbeitsbüchern unerlässlich, gut ausgeleuchtet und erlauben auch einen genauen Blick auf Nahtverlauf usw. Die Anleitungen sind knapp, aber verständlich gehalten, lediglich die Überschriften und graphischen Schmuckelemente sind mir für ein so zeitloses Basicbuch zu verspielt.
Ich freue mich darüber, dass der Titel als stabiles Hardcover auf den Markt kommt, auch die Bindung ist super, denn die Seiten bleiben gut aufgeschlagen - ein Lesebändchen wäre hier noch das I-Tüpfelchen gewesen, vor allem, wenn man zwischen einer speziellen Anleitung und den generellen Erklärungen hin- und herblättern muss. Mein persönliches Highlight ist, dass die Schnittmusterbögen in Farbe gedruckt sind, was das Abpausen der richtigen Größe kinderleicht macht - Pauline Dohmen hält hier wirklich, was der Titel verspricht.

Getestet habe ich Sitz und Passform an einer Hose für meine Tochter in Gr. 80. Für sie habe ich die Babyjeans aus Jersey als Schlafanzugversion in weichem Jersey genäht.


Ursprünglich wollte ich die 86 zuschneiden, bereits auf dem Schnittmusterbogen kam mir das Modell jedoch recht groß vor und ich habe mich an die 80 gehalten. Auch sie fällt riesig aus, als kleiner Tipp also: Lieber nachmessen bzw. eine Größe kleiner als üblich zuschneiden. Zur Orientierung: Eine gekaufte Hose vom Modeschweden in Gr. 80 ist um einiges schmaler und mehr als 5 cm kürzer. Durch die schönen Bündchen kann das Töchterlein ihre Hose allerdings auch jetzt schon tragen. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Projekte aus dem Buch - ich mache mit einem Kombi-Shirt weiter und bin gespannt, ob ich mich eines Tages durch das komplette Buch gearbeitet habe!

Stoff: Jersey Sternschnuppe von "Little Darling" via Stoffspektakel, momentan nicht mehr in Grau, sondern nur noch in Blau und Pink erhältlich.

Gewonnen hat Stefanie vom Blog Alltagswahnsinn: Bitte melde dich hier noch einmal per Mail (wollgespinst@yahoo.de) mit deiner Adresse!

Möchtet ihr das Buch gewinnen, dann hinterlasst einfach bis zum 08.02.2016 um 22.00 Uhr einen Kommentar hier auf dem Blog. Bitte gebt eine E-Mail-Adresse an, ich verschicke den Titel auf eigene Kosten innerhalb Deutschlands. Viel Spaß beim Mitmachen und Nähen!

Freitag, 29. Januar 2016

Es monstert: Faschingskostüm Herr Untermbett und das Nähen mit Fellstoffen

Der Sohn hat sich in den letzten Jahren als ziemlicher Faschingsmuffel gezeigt. Während um ihn herum Cowboys tobten, Ballerinas tanzten, Tiger sprangen oder Hexen hexten, zog er es meist vor, einfach er selbst zu sein - was ich ihm nun auch nicht verübeln kann.
Nun aber, mit vier, sprang der Faschingsfunke über, und auch die Wahl der Verkleidung war blitzschnell getroffen: "Herr Untermbett!" Wer??
Tja, Herr Untermbett ist eine Kinderbuchfigur, die der Sohn in der KiTa kennengelernt hat. Der zottelige Geselle wohnt, wenig überraschend, unter Tims Bett, und zieht es eines Abends dann doch vor, auf die gemütlichere Etage eins weiter oben umzuziehen. Was sonst noch passiert, könnt ihr im gleichnamigen Buch erfahren.
Bastelmutti 1A zieht sich also an die Nähmaschine zurück, unterstützt durch die fachkundige Beratung des Sohns, und fabrizierte neben unzähligen Flauschmäusen, die nun die komplette Wohnung bevölkern, ein kuschlig-zotteliges Kostüm. Gestatten:
Herr Untermbett


Tipps fürs Nähen eines einfachen Kostüms:
- Bei Größe 110 reicht ein halber Meter Stoff in 140 cm Breite, um ein ärmelloses Oberteil samt Kapuze, Armstulpen und Gamaschen zu nähen.
- Für die Stulpen messt ihr Unterarmlänge (bei uns 17 cm ab Mitte der Hand) und maximalen Umfang (bei uns 16 cm). Mit Nahtzugabe zweimal nähen. Ich habe Löcher für die Daumen gelassen.
- Die Gamaschen haben wir mit Kamsnaps geschlossen, ebenso eine Seite des Oberteils und der Kapuze. So fällt das Anziehen leichter.
- Für das Oberteil könnt ihr ganz ohne Schnitt arbeiten, ich habe mich an einem Standardshirtschnitt orientiert und die Kapuze von Leo übernommen.
- Die Zähne sind aus schlichtem Baumwollstoff, den ich mit Füllwatte ausgestopft habe.
- Die Materialkosten blieben samt Clownsnase und blauer Schminke unter 15 Euro.


Tipps für das Arbeiten mit Fellstoffen:
- Haltet einen Staubsauger bereit.
- Haltet einen Staubsauger bereit.
- Haltet einen Staubsauger bereit.
- Streicht die Haare beim Rechts-auf-Rechts-Nähen jeweils so, dass sie später nicht mehr auf der linken Seite herausschauen, sondern schön auf der Außenseite bleiben.
- Schneidet vorrangig mit der Stoffschere, der Rollschneider kapituliert hier schnell.
- Schüttelt nach dem Zuschneiden jedes Teil aus und zupft abgeschnittene Haare am Rand ab.
- Bei einer Haushaltsmaschine eignet sich ein großer Zickzackstich gut, um elastische und haltbare Nähte zu produzieren.
- Denkt daran, die Nähmaschine, vor allem im Bereich der Unterfadenspule, zwischendurch zu reinigen.
- Nehmt euch danach mehrere Monate lang kein Fellprojekt mehr vor.


Freitag, 20. November 2015

Lest mehr vor! Bundesweiter Vorlesetag 2015

Heut erinnert uns der Bundesweite Vorlesetag mal wieder an die Lektüre, nicht die im Stillen, für uns allein. Sondern die mit Kindern, vielleicht auch mit alten Menschen, gern in größerer Runde. Seit kurzem lese ich nicht nur mit meinen eigenem Wollgespinst-Nachwuchs, sondern ab und an auch  ehrenamtlich in der Stadtbibliothek vor; das macht nicht nur den Kindern, sondern auch mir viel Spaß! Und deswegen stelle ich euch, wie schon in den letzten Jahren, unsere derzeitigen Favoriten vor, vollgepackt mit Links und Bildern:


Zunächst zur Lieblingslektüre unseres Vierjährigen. Er ist eine kleine Raupe Nimmersatt, was die Lektüremenge angeht, sodass wir nicht mehr immer nur selbst vorlesen, sondern auch gern Hörbücher anbieten. Auf jeden Fall werden seine Lieblingstexte immer umfangreicher und so kann eine Lesestunde mit ihm schon mal länger dauern...


Bei Frische Brise habe ich vor einiger Zeit zwei Bücher des sehr kleinen, unabhängigen Bilderbuchverlags Waldhuhn gewonnen. Mein Name ist Lennox hat der Sohn sehr ins Herz geschlossen, und das wundert mich nicht. Ein kleiner Junge erlebt hier, geborgen und doch frei, einen Jahreslauf in seinem Baumhaus. Voller Metaphorik und poetischer Sprache erleben wir Lennox`Abenteuer mit. Ein Plädoyer für Phantasie und Freiheit der Kinder, bei dem auch die Ästhetik nicht zu kurz kommt.

Astrid Lindgrens Klassiker "Na klar, Lotta kann Rad fahren" hat ganz erheblich dazu beigetragen, dass der Sohn Radfahren lernen wollte, natürlich auf einem knallroten Rad, genau wie Lotta eines bekommt. Und jedes Mal leidet er mit dem frechen, liebenswerten Mädchen mit, das doch einfach genauso viel können möchte wie die großen Geschwister. Astrid Lindgrens berühmtestes Kind, Pippi Langstrumpf, feiert übrigens in diesem Jahr 70. Geburtstag: Ein Grund mehr, auch ihre Geschichten vorzulesen!

Auch das kleine Töchterlein, frisch angekommen in der Phase erster Wörter und Sinnzuweisungen (Hach!), liebt Bücher. Bei ihr mag ich neben den kleinen Bildwörterbüchern mit Alltagsszenen, am liebsten klare Bildwelten, die oft noch gar keinen Text brauchen - den denken wir uns einfach selbst aus.
Gern lauschen wir den vielerlei Singvögeln in "Hörst du die Vögel?", bei denen jeder von uns so seinen Favoriten hat. Ein batteriebetriebenes Buch, das aber niemandem an den Nerven sägt (und falls doch, können die Stimmen auch ausgestellt werden).


Ganz klare, griffige Bilder liefert ein Bilderbuch mit Retro-Charakter. Helmut Spanners "Meine ersten Sachen" zeigt in kräftigen Farbtönen Dinge aus der Alltagswelt kleiner Kinder. Schraffur-Effekte lassen die einzelnen Gegenstände wunderbar plastisch hervortreten. Anfangs versuchte unsere Kleine, den gezeigten Löffel usw. wirklich zu greifen. Auf der Homepage des Illustrators findet ihr noch einige weitere Papp-Bilderbücher, teils auch mit detailreicheren Bildern für ältere Kleinkinder, auf seiner Facebook-Seite auch viele Gedanken zur Wahrnehmung kleiner Kinder und den Lernprozessen, die beim Betrachten der ersten Bilderbücher in Gang kommen.


Habt viel Spaß beim Lesen und Vorlesen, Schmökern und Abtauchen!

Dienstag, 10. November 2015

Buchbesprechung: „So schön ist der Herbst!“ von Kazuo Iwamura*

Ehe der goldene Part des Herbsts gänzlich in grau-braunes Schmuddelwetter umschlägt, stelle ich euch heute noch ein kleines Kinderbuchjuwel vor, das uns die kräftigen Rot- und Orangetöne dieser Jahreszeit aufzubewahren hilft: „So schön ist der Herbst!“, das einigen von euch vielleicht noch als „Der rote Pullover“ bekannt ist.


Hier freuen sich Kinder über die süßen Eichhorngeschwister Matz, Fratz und Lisettchen, die von ihrer Mutter mit leuchtend roten Strickpullovern ausgestattet werden, Erwachsene finden derweil alles, was man am Herbst so mag: gemütliche Teerunden, allerlei Früchte von Bäumen und Sträuchern oder eben einen vielversprechenden Wollkorb mit wärmenden Fasern. Dass Frau Eichhorn in einer einzigen Nacht drei Pullover fabriziert, hat mich übrigens ein wenig neidisch zurückgelassen!


Für ErzieherInnen eignet sich das genau Buch gut, um Jahreszeitarbeiten einzuläuten. Die eher atmosphärischen als detailreichen Bilder lassen sich auch in größeren Vorleserunden gut erkennen und das Buch besitzt genau das richtige Vorleseformat, sowohl in Zentimetern als auch in Textlänge... Apropos Text: Das japanische Original von Kazuo Iwamura verlangt natürlich nach einer Übersetzung, die Rose Pflock in sehr harmonische Verse verwandelt hat. Durchaus auch eine Freude für VorleserInnen, die genug von holprigen Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Konvoluten haben. Dafür steht auch die schon lange Erfolgsgeschichte des Büchleins, das schon 1984 verlegt wurde.


Euch wünsche ich eine schöne Herbstlesezeit, und falls ihr oder eure Kinder danach mehr haben wollt: Kein Problem, die drei Geschwister tauchen noch in vier weiteren Bänden auf!
*Der NordSüd-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Garnverliebte Kinderbücher, die bisherigen Besprechungen: 1, 2.

Sonntag, 8. November 2015

Wochenende in Bildern: Spoiler und mehr


Unser Samstag beginnt ziemlich früh, v.a. für die Erziehungsberechtigten, denn die waren unvernünftigerweise am Abend zuvor unterwegs. Aber für die Theaterthekennacht hat es sich gelohnt! Bei den einzelnen Fotos merke ich, dass sich neben Müdigkeit auch Stoff für ungefähr 384 neue Einträge angestaut hat, aber erstmal unser Wochenende!

Der Sohn möchte Höhlen bauen und wir verwandeln zusammen die Hälfte seines Zimmers in eine Lese-Spiel-Behausung.

Am Vormittag besuche ich mit ihm zuerst den Optiker, bei dem wir ca. alle vierzehn Tage auftauchen, weil a) die Brille so verbogen ist, dass sie dringend eine Neuausrichtung braucht, oder b) dort der weltbeste Spielcomputer aller Zeiten steht. Welche Begründung für wen der Beteiligten zutrifft, kann gern geraten werden.
Danach geht es noch zum Lesezauberland in der Stadtbibliothek. Ich decke mich ebenfalls mit Bilderbüchern ein, weil ich in der nächsten Woche selbst als Vorleserin dran bin (wäre mal einen Post wert!)


Wieder zuhause bekocht uns der Mann mit Gemüse-Kartoffelpuffern.

Nachmittags kommen die Nachbarskinder zur Bastelrunde hoch. Die erste Pubertät des Lebens schlägt allerdings bei allen gerade heftig zu, sodass die drei meistenteils eher schmollen, mosern oder wüten, als sich zu beschäftigen. Eine Runde Äpfel für alle rettet die Laune und plötzlich machen auch Lego und Co wieder Spaß. Mit den Reißzweckenkerzen haben die beiden Älteren (4 und 6) richtig viel zu tun und basteln ihren Namen oder kleine Muster in die Wachsflächen (Unsere Weihnachtsbastelei startet auch gerade, bald mehr dazu...). Aber: Natürlich sind es vieeel zu wenige Reißzwecken! Klar, oder?

Abends sinken der Mann und ich völlig fotolos aufs Sofa.

Der Sonntag startet mit weltbestem Herbstsonnenschein. Ich nutze die Chance, um das Bilderbuch, das ich kommende Woche im Blog bespreche, vor die Linse zu bekommen.

Währenddessen schüttet die Kleine eine halbe Tonne Kastanien unter dem Esstisch aus, der Große geht schonmal selbstständig an das Vogelfutterhaus, das sich meine Schwester zum Geburtstag wünscht.
Deswegen baut der Mann es gleich mit ihm auf. Völlig abgefahren, so ein Discolicht für Piepmätze, hoffentlich tragen sie keinen seelischen Schaden davon.


Ich ziehe Solarlicht vor und hänge auf dem Balkon Windeln auf. Unsere Grovia lösen sich nach drei Jahren Benutzung langsam in Wohlgefallen auf, sehr interessant, dem Zersetzungsprozess sechslagiger Baumwolle zuzusehen. Wer uns Grovia preisgünstig abtreten möchte, ist herzlich zur Kontaktaufnahme eingeladen! Mit auf der Leine auch die natürlich superhübschen, selbstgenähten Läppchen, die ebenso noch in den Blog kommen. So, wenn man mal von Langeweile geplagt ist.


Die Kleine kratzt an der Tür und wir schnappen kurz Luft. Betonung liegt auf kurz, denn ich hätte sie wohl an mir festleinen müssen, so stürmisch ist es.

 
Drinnen schmurgeln Mann und Sohn derweil absolut leckere Spaghetti Bolognese zusammen. Das Beefless Hack schmeckt klasse und der Vater kann sich vor Lobeshymnen am Mittagstisch gar nicht mehr retten. Besonders der Sohn findet es "vorzüglich, ganz hervorragend".


In der Mittagspause bringt unsere Nachbarin ein Fröbelsterneset vorbei und wir starten hirnrissigerweise einen kleinen Elternbattle. Ich hätte wissen sollen, dass meine sporadische Kunst-Vier und seine stetige Kunst-Eins jeweils ihre Berechtigung hatten. 


Nachdem der liebste Gatte seinen Triumph ausgiebig ausgekostet hat, stellt er aber auch mein krummes Frickelding noch fertig und ich widme mich der Strickerei, das kann ich (Was das wird? Stay tuned)!


Nachmittags brechen wir zum Schweriner Martensmarkt, der nichts mit St. Martin zu tun hat, auf, wir sind mit Freunden zum Kinder-Theater sowie Akrobatikvorführungen verabredet. Ein lange geplantes Event, denn im letzten Jahr haben wir diesen Höhepunkt regionaler Festivitäten verpasst. Außer uns sind so ziemlich alle anderen üblichen Verdächtigen auch da und die Kinder können sich auch noch bei Karussell und Bogenschießen vergnügen. Glücklicherweise gibt es keinen Wollstand, sonst hätte ich wohl noch Shoppingsünden begehen müssen.

 
Die Bastelniederlage kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und am Ende des Tages darf auch ich mich Queen of Fröbelstern nennen lassen. Hoffentlich macht das nicht süchtig!


Sohn und Tochter brauchen nach dem Trubelnachmittag auch etwas Zeit für sich und vertiefen sich in Lego bzw. Sortierspiele.


Der Tag endet mit einem recht anstrengenden Abendessen, aber immerhin auch einer pünktlichen Bettzeit; ein paar Nerven behalte ich also und kann so noch diesen Bericht tippen! Mehr Bilder und Worte wie immer bei Geborgen Wachsen!

Freitag, 30. Oktober 2015

Rezension: „Mopsmanns magische Wunderwolle“ von Sebastian Meschenmoser

Vor einiger Zeit habe ich euch das kleine Buchjuwel „Extragarn“ vorgestellt. Und daraufhin viele Reaktionen bekommen, Hinweise auf andere Bilderbücher, die kleinen Lesern nicht nur Wärme über Worte, sondern auch über die besondere Magie gestrickter Schals oder Pullover, selbstgemachter Socken oder textiler Geschenke schenken.
Jetzt, wenn es draußen wieder kälter wird, stelle ich euch deshalb in loser Reihenfolge all diese Titel vor, die den Zauber von Wolle und Worten vereinen.


Den Anfang macht Sebastian Meschenmosers Büchlein „Mopsmanns magische Wunderwolle“. Mopsmann, der grummelige Geselle, erlebt mal wieder einen besonders üblen Tag, denn seine Freundin, die Schweineprinzessin, lässt ihn nach dem Frühstück einfach allein, um ihr neues Strickkleid bei einem Schönheitswettbewerb vorzuführen. Zurück bleiben der mürrische Mopsmann, ja, und die übrige Wolle samt vollautomatischer Stricknadeln.




Aus purer Langeweile beginnt Mopsmann mit dem Stricken; und wie es nach einer ausgiebigen Handarbeitsrunde mit der magischen Wunderwolle aussieht, könnt ihr euch sicher denken.



Wie es beim mürrischen Mopsmann sein muss, endet das Abenteuer nicht ganz ungetrübt, aber das Stricken, das kann er nun!

Meschenmosers Illustrationen bestechen durch ihren Kontrastreichtum, der die leuchtenden Farbe der Wolle gut zur Geltung bringt und den bärbeißigen Protagonisten mit vielen Grauschattierungen in Szene setzt. Den trockenen Witz hat unser Sohn nicht immer gleich im ersten Anlauf verstanden, freut sich nun aber immer diebisch, wenn der Mopsmann seine schlechte Laune so richtig auslebt. Der Text ist außerdem recht kurz gehalten und spielt mit Alliterationen und anderen Klangraffinessen, sodass kleinen Lesern nicht langweilig wird. Alles in allem ein unterhaltsames Buch, das für mich, wie auch „Extragarn“ sowohl als Kinderbuch als auch für illustrationsbegeisterte Erwachsene geeignet ist.

Freitag, 23. Januar 2015

Vom Schwaden für die rösche Kruste

Es fing alles ganz harmlos an: Meine kleine Schwester schenkte mir zum Geburtstag ein „Brot im Glas“, eine schmackhafte Mischung mit Mohn, Sesam und Co, das Rezept für das Brot war gleich dabei. Das Brot schmeckte und ich dachte mir: „Das war ja einfach. Und vielleicht geht’s noch besser“. Denn in unzähligen Blogs, vor allem bei „Chili & Ciabatta“ und im „Trollenland“ hatte ich schon von echten Sauerteigbroten, Startern, Teigführung und Co gelesen.
Eins kam zum anderen und zu Weihnachten zogen „Das Brotbackbuch Nr. 1“ von Lutz Geißler und zwei Gärkörbe bei uns ein.


Danach tauchte ich in eine andere Welt ein: Mein Germanisten-Ich freute sich über so viel neues und amüsantes Vokabular, mein Back-Ich bleibt momentan noch leicht überfordert zurück. Aber: Wir backen selbst und es schmeckt auch noch! Beinahe jede Woche gibt es gerade das Anfängerbrot aus dem Brotbackbuch, zwischendrin auch mal „Fake“-Brote mit viel Hefe und ohne Vorteig und Co, außerdem noch unsere Brioche und Kekse für Frühstück und Nascherei. Seither weiß ich im übrigen auch unseren Zweitkühlschrank und die 300°-Einstellung unseres Ofens zu schätzen…
Wer hinter diesem Eintrag nun lediglich ein gewisses Biedermeiertum vermutet, dem sei gesagt, dass die für mich größte Motivation beim Selbstbacken ist, Discounterkäufe, Pseudobäckereien und Rezepturen-Monotonie zu vermeiden. Nach unserem Umzug haben wir schnell feststellen müssen, dass es hier nur (noch) eine Bio-Bäckerei und einen traditionellen Handwerksbäcker gibt. Mit einem steten Wechsel zwischen Selbstgebackenem und diesen zwei Anlaufstellen kommen wir mit Genuss und zumindest halbwegs glücklich mit dieser Situation zurecht…



Und ihr? Backt ihr schon, kauft ihr lieber? Habt ihr anfangstaugliche Lieblingsrezepte, die ihr hier verraten wollt?

Dienstag, 6. Januar 2015

Rezension: Epipas „Zuhause selbstgemacht“

„Setz dich, trink einen Kaffee, nimm dir einen Keks“, so ungefähr lautet die Einladung, die Epipa mit ihrem Buch „Zuhause selbstgemacht“ ausspricht. Die Besonderheit daran: Sie will uns nicht nur Lust auf die gemütliche Lektüre machen, sondern nebenbei können wir uns die kleine Kaffeerunde auch noch selbst gestalten.


Von Cookies über Platzsets bis hin zu Papierlaternen ist dafür so ziemlich alles dabei. Immer wieder tauchen auch kleine Hingucker für den Haushalt auf, karierte Pflaster oder ein Wäscheklammerbeutel zum Selbernähen etwa; insgesamt gibt es mehr als ein Dutzend Rezepte und eine noch weit größere Zahl an Häkel- oder Nähprojekten, Ideen für kleine Basteleien usw.
All das hat Epipa mit ihrem Mann und ihren drei Kindern zuhause realisiert und auch fotographiert; die Einführungstexte für einzelne Anleitungen sowie die thematisch gehaltenen Kapitel wie „Köstliches aus der Speisekammer“ oder „Abenteuerzeit“ lesen sich daher auch wie persönliche Nachrichten aus dem Familienleben. Die wertige Ausstattung des Buchs aus dem EMF-Verlag (ich sage nur: Lesebändchen, geprägtes Hardcover, großes Format) sorgen dafür, dass man es gern immer wieder anschaut, ein echtes „Coffee table book“-Gefühl. Trotz des Bullerbü-Charmes muss man aber nicht auf konkrete Anleitungen verzichten, aufwändigere Projekte sind mit Schritt-für-Schritt-Fotos ausgestattet, es gibt Hinweise zu Material und Vorgehensweise, dazu auch ein recht klares, aufgeräumtes Layout.


Und weil eine Rezension eines DIY-Buchs auch unbedingt den Praxistest bringen muss, habe ich die Apfel-Cranberry-Cookies nachgebacken. Ich kann nur sagen: Ja, mit dreijährigem Helfer auf der Arbeitsplatte herstellbar, und äußerst fruchtig-lecker!



An meinem etwas verhuschtem Foto seht ihr auch, weshalb ich wirklich den Hut vor Epipa ziehe – denn bei drei Kindern, Haus und Hof die Muße für stimmungsvolle Arrangements und unzählige Alltagsaufhübscher zu finden, finde ich wirklich bewundernswert… Wer nun Lust auf mehr hat, der stöbere noch ein bißchen auf ihrem Blog, wo es auch ein Outtake aus dem Buch gibt!



Sonntag, 4. Januar 2015

Wochenende in Bildern - "Dankbar"

Premiere! Heute mache ich zum ersten Mal bei Susanne Mieraus Aktion „Wochenende in Bildern“ mit! Und das nicht nur, weil heute das erste Wochenende des neuen Jahres ist oder weil dieses Wochenende besonders schön war, sondern auch, weil ich einigen Menschen in diesen zwei Tagen sehr dankbar bin und das unbedingt teilen möchte – ein Herzenswunsch, und auch euch wünsche ich, dass ihr am 3. oder 4. Januar jemandem euren Dank zeigen konntet!
Wir beginnen den Samstag wie immer: Mit Brezenfrühstück und warmem Kakao. Vormittags geht es ab in die Stadt: Wir wollen uns endlich in der Schweriner Stadtbibliothek anmelden. Der Besuch dort ist sehr entspannt, der Kinderwagen kann überall mit hin und überhaupt: Toll, dass samstags geöffnet ist! Ich mache es mir mit dem Sohn in der Kinderleseecke gemütlich, während Mann und Tochter durch die Regale streifen. Mit dem Leseausweis führen wir gleich eine neue Regel ein: 3 Bücher sind Ausleihlimit. Nicht nur für den Sohn schwierig ;). 

Als wir nach Hause kommen, kann ich zunächst den Nachbarn Danke sagen, denn die haben mein Riesenpaket von Labbé angenommen. Wir feiern quasi eine zweite Bescherung und der Sohn darf sich eine Bastelaktion gleich vornehmen, während Papa Risotto kocht...

Er entscheidet sich für die Modellierwerkzeuge. bzw. „Mosizier“-Werkzeuge. Gemeinsam kreieren wir eine Unterwasserwelt mit Seegras, Fischen usw. Ich brauche nicht erwähnen, dass auch des Vermieters edles Eichenparkett danach ein Stück weit bunter ist, oder?

Nachmittags legt das Babymädchen ein ausgedehntes Schläfchen ein, während wir so vor uns hin tüddeln. Es wird Wäsche erledigt, geputzt, aber auch vorgelesen (die neuen Bibliotheksschätze). Später kommt spontan die Nachbarsfamilie vorbei: Die Kinder spielen einträchtig – jeder mit den Weihnachtsgeschenken der anderen... Es gibt Waffeln und Gespräche ohne Unterbrechungen für die Eltern – Halleluja!

 Nebenbei backe ich mein Brot fertig, in der Küche riecht es wie in der Backstube!


Zeit für mich: Einige Strickrunden auf dem Sofa. Und danach noch Lesen im Bett, denn der Papa kümmert sich nachts ums aufwachende Baby, ich bin ausquartiert. Leichte Stillreduzierung ist das Ziel, was auch ohne Probleme klappt. Hier danke ich dem Ehemann, der mich so unterstützt und oft mit deutlich weniger Schlaf davonkommt als ich.

Beim Sonntagsfrühstück leuchten uns das letzte Mal die Weihnachtsengel. Bald wird die Dekoration eingepackt. 

Frischluft! Eine kleine Laufradrunde am See entlang. Bei herrlichstem Wintersonnenwetter. Was ich erst später merke: Mein Handy fällt aus der Jackentasche, kurz nach diesem Foto...

Zuhause backe ich mit dem Sohn, während Töchterlein schläft. Er ist fleißig dabei, rührt um, wiegt ab, schlägt das Ei auf usw. Was wir da fabriziert haben, verrate ich bald, es geht um Epipas Buch...

Abends klingelt nochmal die Nachbarsfamilie: Sie bringen nicht nur das ausgeliehene Waffeleisen zurück, sondern dazu selbstgenähte Halstücher für die Kinder, sogar mit gesticktem Namenszug. Begeisterung beim Großen und ich bin glücklich, dass wir schon nach so kurzer Zeit hier gut ankommen.

Abends beginnt dann die große Handy-Suchaktion. Der Mann läuft mit Taschenlampe unsere Wegstrecke ab und klingelt währenddessen an: Ein Spaziergänger hat das Handy gefunden und ausgestattet mit Wein und Lieblingsschokolade holt der Ehemann es noch am Abend bei ihm ab. Ich meine, ist das nicht einfach toll?! Jetzt freue ich mich über so viele nette Begegnungen und Menschen! Habt eine schöne Woche!

Montag, 29. Dezember 2014

Wieder Auftauchen

Nach all den weihnachtlichen Blogeinträgen und Themen, den Festtagen und der Familienzeit den Wiedereinstieg ins Bloggen zu schaffen, ist gar nicht so leicht. Wir hatten trotz leichter Krankenlagerstimmung ein sehr schönes Weihnachten - und ehe wir vier in miesepetrige Laune abdriften konnten, kamen noch meine Schwestern, Schwager und das Neffenbaby zu Besuch. Eine sehr schöne, volle Zeit!
Nun gehe ich über in das, was für mich die Tage zwischen den Jahren ausmachen: Bilanz ziehen und Pläne schmieden, Kalender sortieren und aufräumen, den Blick auch in die Ferne richten und Vergangenes abschließen. Schön finde ich es dabei auch, die Weihnachtsgeschenke ganz bewusst und intensiv einzuweihen. Also habe ich Wolle angestrickt, Bücher schon begonnen, edle Schokolade gegessen und Brot mit neuem Zubehör gebacken, aber dazu gesondert mehr!


Freitag, 28. November 2014

„Extragarn“ mit Verlosung

Bei meinem letzten ausgiebigen Besuch im Buchladen hätte ich vor Freude beinahe einen spitzen Schrei ausgestoßen: Im Regal stand ein Bilderbuch, aber kein ganz normales…. Nein, eindeutig war darauf ein Strickmuster zu sehen, der Titel Extragarn“  ließ daran keinen Zweifel.


Ziemlich klar, dass ich das Buch gleich mitgenommen habe, oder? Beim Anschauen zuhause verliebte ich mich dann gleich nochmal, und zwar in die kleine Annabelle, die mit bunter Wolle aus ihrem Zauberkästchen ihre Familie, Freunde, ja die ganze Stadt bestrickt und so das Alltagsgrau zum Verschwinden bringt. Dass die Geschichte gut ausgeht, obwohl plötzlich ein finstrer Erzherzog auftaucht, könnt ihr euch sicher denken.




Bei jeder Lektüre nimmt unser Sohn lebhaft Anteil an Annabelles Schicksal, während ich mich an der wunderbar reduzierten Illustration durch Jon Klassen erfreue. Weiteres Plus: Die Seiten sind sehr stabil und lassen sich gut umblättern, das Querformat passt zum besonderen Genre des Buchs zwischen Kinder- und Liebhaberliteratur. Einzig in der Übersetzung des Originals, das von Mac Barnett stammt, hat sich an einer Stelle ein Grammatikfehler eingeschlichen.



Der Verlag Freies Geistesleben hat mir für diesen Eintrag ein zweites Exemplar zur Verfügung gestellt, das ich gern unter allen Lesern verlosen möchte: Kommentiert einfach bis zum Nikolaustag, 6.12., direkt hier. Lasst eine gültige E-Mail-Adresse da und schreibt mir, ob ihr das Buch gern selbst lesen möchtet bzw. an wen ihr es verschenken mögt. Ich verschicke es dann an den Gewinner rechtzeitig vor Weihnachten – und die anderen haben noch eine schöne Geschenkidee bekommen!

VIELEN DANK FÜR DIE VIELEN KOMMENTARE, GEWONNEN HAT EPIPA MIT IHREM JÜNGSTEN!

Freitag, 21. November 2014

Heute ist bundesweiter Vorlesetag! Und weil Bücher und Texte bei uns ein großes Thema sind, zeige ich euch, wie schon im letzten Jahr, was der dreijährige Sohn zur Zeit gern mit uns liest. Schaut mit rein und berichtet mir gern, welche Bücher bei euch zuhause gerade die Favoriten sind!


„Auf dem Markt“ ist eine kleine Kinderbuchantiquität. Ich habe das Buch als Kind bekommen, erschienenen ist es bereits 1980, und weil der Titel in recht hoher Auflage erschien, kann man es auch heute noch gut gebraucht finden. Erzählt wird hier von einem ganz normalen Markttag in einer kleinen Stadt. Nach und nach besucht das Kind alle Stände und erfährt, woher die Gemüsesorten, Blumen, Eier, Wurstwaren usw. kommen. Die detailreichen Illustrationen stammen von Irmgard Eberhard, einer äußerst produktiven Künstlerin, die auch die „spielen und lernen“-Raben erfunden hat. Wie ich selbst vor 25 Jahren liebt unser Sohn dieses Buch, er verfolgt mit Hingabe den Weg von Apfel und Co, entdeckt an den einzelnen Ständen jedes Mal etwas Neues und hat viele Gemüse- oder Fischsorten hier zu unterscheiden gelernt.
 



Besonders gelungen finde ich, dass der Markt nicht romantisiert und die negativen Seiten des Konsums kindgerecht erwähnt werden. So schildert Ursel Scheffler, dass Brot oft in großen Fabriken entsteht, Hühner meist kein schönes Leben haben und Pflanzen häufig im Treibhaus gezogen werden. Das regt bereits unseren Dreijährigen zum Nachdenken und Nachfragen an. Ein rundes Buch, das auch heute noch aktuell ist!




Wir bleiben im Verlag und kommen auf die „Wieso, Weshalb, Warum?“-Reihe. Die kennt sicher jeder und oft seufze ich innerlich ein wenig, wenn der Sohn sich einfach noch einen Titel davon wünscht (was die geschickt platzierten Titelverzeichnisse ja schon beabsichtigen…). Zuletzt fand so „Mein großer Tieratlas“ zu uns.



Für mich sticht dieses Buch angenehm aus der kaum überschaubaren Publikationsdichte der Reihe heraus. Denn tatsächlich ist es wie ein erstes kleines enzyklopädisches Werk. Nach Erdteilen geordnet erfährt man viel über besonders eigenartige, aber auch typische Tiere, die Zusammenhänge von Klima, Flora und Fauna usw. Und – auch wenn heute Vorlesetag ist – zur Selbstbeschäftigung während Autofahrten und Co eignet sich der Wälzer sehr gut, weil die vielen Bilder und Klappen Petit Monsieur Wollgespinst eine ganze Weile beanspruchen… Auf jeden Fall ein Buch, das man nicht schnell wieder aussortiert!


Zum Schluss noch ein Buch, das nicht nur Sohn, sondern auch die Eltern immer wieder verzaubert: Für unseren Großen gab es nach der Geburt der kleinen Schwester den „Bilderbuchschatz“ des allseits bekannten Eric Carle – genau, der mit der Raupe Nimmersatt. 


In diesem wunderschönen Buch sind gleich drei Geschichten versammelt: die vom langsamen Faultier, die vom kleinen Samenkorn und schlussendlich die über den Pfannkuchen. Letztere liebt unser Sohn besonders und freut sich jedes Mal wieder, wenn Felix nach vielen Mühen und Arbeiten endlich in den goldenen Pfannkuchen beißen kann. Ein wunderschönes Buch, das für uns auch auf ewig mit der ganz besonderen ersten Zeit zu viert verbunden sein wird.


Und für alle, die auf die Freitagskocherei gewartet haben: Die findet ausnahmsweise samstags statt - es wird wieder rosenkohlig!