Posts mit dem Label Ideenschatz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ideenschatz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 23. März 2016

Keep it simple: Ostern

Auch wenn unzählige Kreativblogs und -zeitschriften, Kochforen etc. es uns vergessen lassen wollen: Zeit ist ein knappes Gut in den meisten Familien, je kleiner die Kinder, um so mehr, und kommt zur Care-Arbeit auch noch ein bezahlter Job dazu, fällt auch das ins Gewicht.
Diese Umstellung hat bei uns die österlichen Vorbereitungen etwas spärlich ausfallen lassen; und weil ich glaube, dass wir damit nicht die einzigen sind, gebe ich euch ein paar Last-Minute-Tipps und -Ideen auf den Weg. Und wenn ihr auch dazu nicht mehr kommt, an Ostern arbeiten müsst oder einfach nur froh seid über ein paar Tage Pause, dann lasst auch das, kocht Nudeln mit Sauce und seid dafür entspannte Eltern...
Ich wünsche euch ein schönes Osterfest, und damit soll es losgehen:

Wir haben ganz einfache Kekse gebacken, die so lecker waren, dass das gefüllte Glas schon wieder leer ist. Und das trotz doppelter Menge. Die Kekse sind vegan und schmecken wunderbar. Für die Verzierung mussten übrige Plätzchenstreusel herhalten. Das Originalrezept, das ich aber wirklich nur in doppelter bis dreifacher Menge empfehle, findet ihr in der Schrot&Korn.

Schon seit mehreren Jahren wandern die Frühstückseier im Frühling direkt weiter auf die Fensterbank, denn in den Schalen säe ich Kresse aus. Wie üblich mit etwas Watte, die immer schön feucht gehalten werden muss. Das übernimmt der Sohn mit einem Sprüher, eine tolle Aufgabe :D Und das Ganze macht keinen Extramüll.


Mein ganz persönliches Ostergeschenk an mich war eine kleine Küchenbestellung. Wir sind häufig etwas konfus und das ein oder andere Teil geht zu Bruch. Ehemals vier Eierbecher waren so leider nur noch als Erinnerung präsent, deswegen gab es Greengate-Nachschub und gleich ein paar Textilien dazu.


In einer Einkaufsgalerie hier im Ort bietet eine Glasbläserei Ostereiermalaktionen an. Der Sohn war hellauf begeistert und gleich mehrmals mit Papa und Großeltern zu Gast. Die Ergebnisse wurden mangels Topfpflanzen in eine Tonvase verfrachtet.


Zu den Feiertagen gibt es dann unser Eierragout und Osterzopf, daneben lassen wir uns mit einem Frühstück im Hotel verwöhnen. Ach, und die Osternestchen für die Kinder bleiben wieder sparsam. Neben echten Eiern, die beide lieben, gibt es ein heiß gewünschtes Rechenheft für den Sohn und dazu ein klassisches Tangramspiel, die Tochter bekommt ein - Achtung! - Filzspiegelei für die Holzküche und ein Schleich Lamm, das ich Second Hand gefunden habe.

Viel Spaß beim Basteln, Backen oder Nichtstun!

Freitag, 29. Januar 2016

Es monstert: Faschingskostüm Herr Untermbett und das Nähen mit Fellstoffen

Der Sohn hat sich in den letzten Jahren als ziemlicher Faschingsmuffel gezeigt. Während um ihn herum Cowboys tobten, Ballerinas tanzten, Tiger sprangen oder Hexen hexten, zog er es meist vor, einfach er selbst zu sein - was ich ihm nun auch nicht verübeln kann.
Nun aber, mit vier, sprang der Faschingsfunke über, und auch die Wahl der Verkleidung war blitzschnell getroffen: "Herr Untermbett!" Wer??
Tja, Herr Untermbett ist eine Kinderbuchfigur, die der Sohn in der KiTa kennengelernt hat. Der zottelige Geselle wohnt, wenig überraschend, unter Tims Bett, und zieht es eines Abends dann doch vor, auf die gemütlichere Etage eins weiter oben umzuziehen. Was sonst noch passiert, könnt ihr im gleichnamigen Buch erfahren.
Bastelmutti 1A zieht sich also an die Nähmaschine zurück, unterstützt durch die fachkundige Beratung des Sohns, und fabrizierte neben unzähligen Flauschmäusen, die nun die komplette Wohnung bevölkern, ein kuschlig-zotteliges Kostüm. Gestatten:
Herr Untermbett


Tipps fürs Nähen eines einfachen Kostüms:
- Bei Größe 110 reicht ein halber Meter Stoff in 140 cm Breite, um ein ärmelloses Oberteil samt Kapuze, Armstulpen und Gamaschen zu nähen.
- Für die Stulpen messt ihr Unterarmlänge (bei uns 17 cm ab Mitte der Hand) und maximalen Umfang (bei uns 16 cm). Mit Nahtzugabe zweimal nähen. Ich habe Löcher für die Daumen gelassen.
- Die Gamaschen haben wir mit Kamsnaps geschlossen, ebenso eine Seite des Oberteils und der Kapuze. So fällt das Anziehen leichter.
- Für das Oberteil könnt ihr ganz ohne Schnitt arbeiten, ich habe mich an einem Standardshirtschnitt orientiert und die Kapuze von Leo übernommen.
- Die Zähne sind aus schlichtem Baumwollstoff, den ich mit Füllwatte ausgestopft habe.
- Die Materialkosten blieben samt Clownsnase und blauer Schminke unter 15 Euro.


Tipps für das Arbeiten mit Fellstoffen:
- Haltet einen Staubsauger bereit.
- Haltet einen Staubsauger bereit.
- Haltet einen Staubsauger bereit.
- Streicht die Haare beim Rechts-auf-Rechts-Nähen jeweils so, dass sie später nicht mehr auf der linken Seite herausschauen, sondern schön auf der Außenseite bleiben.
- Schneidet vorrangig mit der Stoffschere, der Rollschneider kapituliert hier schnell.
- Schüttelt nach dem Zuschneiden jedes Teil aus und zupft abgeschnittene Haare am Rand ab.
- Bei einer Haushaltsmaschine eignet sich ein großer Zickzackstich gut, um elastische und haltbare Nähte zu produzieren.
- Denkt daran, die Nähmaschine, vor allem im Bereich der Unterfadenspule, zwischendurch zu reinigen.
- Nehmt euch danach mehrere Monate lang kein Fellprojekt mehr vor.


Samstag, 16. Januar 2016

Mit Stoff, Wolle und Nadel: Textiles Werkeln mit Kindern

Gerade jetzt im Winter sind die Nachmittage oft lang und verregnet; eine Zeit, in der wir oft zuhause sind und tatenhungrige Vierjährige beschäftigt werden möchten, damit keine Langeweile aufkommt. Kommt euch bekannt vor? Dann findet ihr hier einige Tipps und Anregungen für das textile Werkeln mit Kindergartenkindern! Bei allem gilt: Keine Angst vor Scheren und Nadeln unter Aufsicht!



Die Strickgabel
Vor einigen Jahren entdeckte ich bei Rasselfisch ein sehr hübsches Strickgäbelchen in kinderfreundlicher Haptik und Größe. Zusammen mit einem Knäul dicker Wolle ist hier mit etwas Glück ein ganzer Nachmittag gerettet, denn die immer länger werdende Strickschnur fasziniert Kinder, ganz wie bei der bekannteren Strickliesl. Wir haben meist ein bunt eingefärbtes Garn daheim, ansonsten bieten sich Farbwechsel an, damit die Motivation bleibt. Mit drei brauchte der Sohn noch helfende Hände, heute muss ich ihm nur noch den Anfang vorbereiten. Und mit den fertigen Schnüren können dann Maschinen gebaut, Kaufmannsläden bestückt oder Abenteuertouren unternommen werden.

Material: Strickgabel(n), z. B. via Rasselfisch. Für Gruppen gibt es auch günstige Plastikvarianten, dicke Wolle, evtl. eine Schere.


Erstes Nähen
Mit großen und vorn stumpfen Nadeln, die man sonst für das Vernähen von Wollfäden nutzt, können auch schon kleine Kinder ihre ersten Nähprojekte verwirklichen. Achtet beim Kauf auf ein großes Öhr, so klappt auch das Einfädeln nach einer Übungsphase ganz allein. Für das kleine Filzkissen, das auf dem Foto zu sehen ist, habe ich die Naht mit Filzstiftpunkten vormarkiert. Nicht rutschende Baumwollstoffe eignen sich für den Anfang am besten. Filz liegt gut in der Hand, allerdings müssen sich die Kinder an spitze Nadeln herantrauen. Tolle Erstlingsprojekte sind neben Minikissen auch kleine Taschen oder Geschenkanhänger usw.


Material: Stoffreste in stabiler Qualität, Stoffschere, große, stumpfe Nadeln, dickeres Garn.

Stickspiele
Noch aus meiner Kinderzeit stammen die bunten Stickplatten, die in erster Linie die Hand-Augen-Koordination und das räumliche Vorstellungsvermögen schulen. Zu Beginn ist es nämlich gar nicht so einfach, abwechselnd von oben nach unten und unten nach oben ein Loch zu treffen oder gar mehrere der Reihe nach! Hier kann völlig ohne Druck geübt und wieder aufgetrennt werden. Häufig zeigt sich hier übrigens auch die Händigkeit der Kinder. Für ganz kleine Kinder sind hier auch griffige Fädeltiere eine tolle Beschäftigung, unser Sohn kam damit etwa ab dem zweiten Geburtstag gut zurecht.


Material: Stickspiele, die meist unter dem Namen Sticken ohne Nadel oder Nähen ohne Nadel auf dem Markt sind, Fädeltiere für Kleinkinder, z. B. hier. Eine wunderbar zeitlose Variante habe ich noch hier entdeckt.

Stempeln
Ihr könnt das Korkensammeln nicht lassen, weil man die ja immer noch zu etwas gebrauchen kann? Wunderbar, hier könnt ihr die schönsten, ebenmäßigsten Exemplare heraussuchen und als Stempel nutzen. Vorteil gegenüber der Kartoffeltechnik ist, dass Kinder hier gut zugreifen können. Achtet darauf, dass die Kinder Kittel oder alte Kleidung tragen, denn Stofffarbe lässt sich natürlich nicht mehr entfernen. Die Stoffe habe ich jeweils mit Klebeband fixiert, damit auch engagierte Drucktechniken mit viel Körpereinsatz möglich sind ;). Ihr könnt daraus später Tischsets, Taschen o.ä. nähen oder nehmt gleich fertige Baumwolltaschen dazu.


Material: geeigneter Stoff, z. B. Baumwolle, Unterlage, Klebeband zum Fixieren, Korken, Textilfarbe, Pinsel, ein Porzellangefäß

Weben
Mit viereinhalb entdeckt der Sohn gerade den Webrahmen. Wir haben ein altes, sehr stabiles Schulmodell von Interplay, bei dem schon ein Mittelstück die oberen und unteren Kettfäden voneinander trennt. Dabei muss das Kind zwar bei jeder Reihe daran denken, das Mittelstück neu einzustellen, dafür entfällt das mühselige Hoch- und Runterbewegen des Schiffchens. Falls ihr einen Schulwebrahmen wählt, bespannt zunächst nur ein schmaleres Stück, damit der Spaß an der Sache nicht verloren geht. Häufige Farbwechsel motivieren zusätzlich. Für die kleinen Kindergartenwebrahmen gilt: auf Qualität achten! Viele Modelle sind aus minderwertigem Holz und sorgen dann nur für Ärger.


Material: ein Schul- oder Kindergartenwebrahmen, Kettgarn aus dem Bastelladen, bunte Wolle für den Schussfaden, eine Schere, eine Wollnadel zum Vernähen der Fäden

Freitag, 18. Dezember 2015

Keep it simple: Mein Weihnachten

Auch mich überfällt eigentlich jedes Jahr im Advent diese plötzliche Hektik, der Drang, noch dies und das zu erledigen, zu kaufen, zu basteln... Und als ich gerade dabei war, einige der besten Bastel-, Back- und Kochideen aus den letzten Jahren hier für euch zu sammeln und zu verlinken, ging mir auf, dass das eigentlich das Gegenteil von dem ist, was ich zeigen und mitgeben möchte. Nämlich, dass es auf diese Kleinigkeiten überhaupt nicht ankommt, die perfekt dekorierte Wohnung, die tausend Geschenke aus der Küche für die komplette Verwandtschaft, die professionell gedruckte Weihnachtskarte, natürlich pünktlich abgeschickt.


Ich habe in diesem Jahr vieles nicht geschafft, es gibt gerade andere Dinge zu tun. Und oft auch mal nichts. Für den Adventskranz hatte ich keine Kerzen da, nun zieren ihn einige, die wir seit unserer Hochzeit 2007 mit umziehen, die mussten also mal weg ;). Der Sohn findet sie wunderbar und wir nehmen uns die Zeit, sie mehrmals täglich mit ihm anzuzünden.
Weihnachtsgeschenkwünsche hatte ich in diesem Jahr nicht. Wenn ich aber unterwegs bin und etwas Wunderbares sehe, gönne ich es mir und freue mich daran. Wie etwa am Früchtebrot aus unserem Hofladen, das mit etwas Butter allein so traumhaft schmeckt wie kaum etwas anderes.

Oder am reduzierten Dattelkonfekt, das ich abends Stück für Stück nasche.


Dieser Post bleibt also ohne DIY-Ideen und Must Haves für die Weihnachtszeit - macht euch keinen Stress und feiert EUER Weihnachten!

Freitag, 4. Dezember 2015

In der Weihnachtsbastelstube - ohne Stress und Aufwand

Hier wird schon fleißig gebastelt, ganz egal, ob schon erster Advent oder noch nicht: Der Sohn hat schon vor Wochen nach Weihnachtsschmuck gefragt und ist seither höchst beschäftigt mit der Produktion...
Für alle, die auch mit kleinen Kindern basteln wollen, hier unsere Ideen für dieses Jahr:

Weihnachtsschlitten
Äußerst einfach, aber effektvoll ist dieser papierne Schlitten, der mit allerhand Naschereien befüllt und so auch gut verschenkt werden kann. Wir haben ihn aus Tonpapier gefaltet, damit die kleinen Kinderhände die Falterei gut ausrichten können. Wer ein stabileres Exemplar braucht, sollte Fotokarton wählen, dann dürfte es für Vierjährige allerdings unmöglich sein, saubere Kniffe zu produzieren. Ich habe für uns die Vorlage gleich zweimal gezeichnet, den Sohn alles ausschneiden lassen und dann mit ihm parallel gefaltet. So können Kinder schon allein zu guten Ergebnissen kommen, haben aber dennoch genug Anleitung.
Die Idee stammt aus Das neue Bastelbuch für Kinder“*, einem schon lange nicht mehr aufgelegten Allrounder, in dem viele gute Anregungen zu finden sind, denkt man sich das etwas überkommene Deko-Ambiente weg. Besonderes Plus sind die vielen kleinen Illustrationen in den nummerierten Anleitungen. Auch Vorschulkinder können so den Weg zum Ziel gut mitverfolgen.


Reißzweckenkerzen
Alle Kinder hatten bei uns viel Spaß mit den simplen Reißzweckenkerzen. Entdeckt habe ich sie im Buch Weihnachten mit Liebe handgemacht, in dem viele einfache und schnell zu realisierende Ideen vorgestellt sind, dabei optisch alles recht schlicht und nicht zu überladen.


Prickelkarten
Seit Wochen sammeln sich hier die Weihnachtskarten für dieses Jahr an, denn der Sohn ist im Prickelfieber. Mehr als Tonpapier, einen Bleistift, eine Prickelnadel und passende Filzunterlage braucht ihr dafür nicht. Einfache Formen, etwa Schneemänner, zeichnet er sich schon selbst vor, komplizierte Bilder werden von mir eingefordert, und dann geht es ran an die Prickelei. Sofort nach Gebrauch muss die extrem spitze Nadel allerdings wieder in die Schutzhülle ;).

*Ich habe eine Ausgabe, die ich nirgends online finden kann. Ob die noch käufliche Ausgabe 2001 druckgleich ist, kann ich leider nicht sagen.

Dienstag, 3. November 2015

Vom Schenken, Spenden und Zufriedensein: Weihnachten 2015

"Ich bin froh, dass hier kein Krieg ist", mit diesen Worten endete heute ein kurzes Gespräch mit dem Sohn kurz vor seiner Schlafenszeit, er schon in sein eigenes, sauberes Bettzeug gekuschelt, in seinem warmenZimmer, das voll mit Erinnerungsstücken und Spielzeug ist. Und wie Recht er hat.
In diesem Jahr ist jeder Tag auch ein Stück mitgeprägt von den Nachrichten um all die Menschen, die gerade verloren haben, was unsere Kinder erleben dürfen. Und weil Weihnachten näher rückt und ich nichts weniger haben wollte, als Stress um das Zuviel, feiern wir in diesem Jahr anders. Nur die Kinder bekommen ihre Geschenke, die Herzenswünsche werden erfüllt. Für uns als Familie wünschen wir uns vor allem gemeinsame Zeit, die bis auf unseren jährlichen Weihnachtsurlaub in Görlitz allein eine Jahreskarte für den Zoo als materiellen Wunsch bedeutet.


Ansonsten möchte ich einfach zufrieden sein mit dem, was wir haben und an uns haben. Geschenke ersetzen wir gegen vielerlei Spenden und Geben. Die Gedanken und Ideen dazu halte ich hier fest, vielleicht habt auch ihr Lust, mal Weihnachtsgeschenke der anderen Art zu planen.

Regelmäßig kaufe ich zur Zeit für die Bahnhofsmission vor Ort ein. Hier informiert sie tagesaktuell über Engpässe bei Snacks oder Windeln (vielleicht auch bei euch?). Gemeinsam mit den Kindern bringen wir unsere Einkäufe dort vorbei und können noch zu dritt Züge anschauen oder mit Flüchtlingsfamilien oder den Helfenden ins Gespräch kommen.
Wir haben ein großes Auto; wunderbar, um Sachspenden in das weit draußen liegende Flüchtlingsheim zu bringen. So konnte ich schon mehrmals große Kisten dort vorbeibringen und auch im Freundeskreis Spender aktivieren, die sonst wegen mangelnder Mobilität oder Zeit vielleicht nichts abgegeben hätten. 
Mit dem Sohn bepacken wir auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtspäckchen und erfüllen einen Wunsch am Baum im Einkaufszentrum. Dieses Ritual mag ich ganz besonders, weil Kinder sich so voller Enthusiasmus auf das Beschenken einlassen. Mitreißend!
Der Mann bekommt statt eines Geschenks (er liest hier ja glücklicherweise nicht mit) einen Stern im Schweriner Schloss. Kulturelles Erbe zu erhalten, macht mich glücklich, und das Schloss hat mit seiner Spendenaktion ein tolles Projekt ins Leben gerufen. In unseren Weihnachtsferien schauen wir uns den Sternenhimmel dann in echt an!

Wie spendet und helft ihr in diesem Jahr? Habt ihr einen Tipp für Geldspenden im Bereich Flüchtlingshilfe?

Dienstag, 27. Oktober 2015

September-Oktober-Küche

Auch im Herbst lässt uns Micha in ihre Kochtöpfe sehen und ich schließe mich an! Auch wenn ich den frischen Sommergemüsesorten, fruchtigen Beeren und erfrischenden Melonen immer etwas hinterhertrauere, freue ich mich jetzt auf Kürbis, Rüben und Kohl, Äpfel, Birnen und Nüsse. Von meinen Eltern werden wir mit allem, was sich im Herbst sammeln lässt, gut versorgt und so gab es schon Apple-Crumble, Apfelküchle und noch viel mehr aus der Wohlfühlküche. Unbedingt empfehlenswert waren auch die Fenchel-Apfel-Päckchen. Hier noch einige Eindrücke:

 Ein letztes Balkonmittagessen: Pasta mit Bohnen und Feta

 Der Mann hat sich seinen Geburtstagskuchen mal wieder selbst gebacken...

 Herbst in der Alltagsküche: Pasta mit Kürbis, Spinat und Feta. Obendrauf: Kürbiskerne

 Herbstlicher Pflaumenkuchen, das Rezept entdeckt bei Natürlich kreativ

 Herbstmorgenfrühstück mit Kerze

 Unsere Lieblingspizza, belegt mit Kapern, Oliven, Brokkoli und Pilzen

Kleine Nachmittagsstärkung für die Kinder und mich

Welche Gerichte liebt ihr im Herbst? Kocht und weckt ihr ein? Oder war euch der Sommer kulinarisch lieber?


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Laternenbastelei: Feuerwehrauto

Die ersten richtig grauen Tage mit herbstlichem Sturmwind liegen bereits hinter uns und Sankt Martin rückt näher. In der KiTa des Sohns fand sogar schon in dieser Woche der große Lichterumzug mit Stockbrotgrillen usw. statt. Eine Laterne musste also her!


Bei einem kleinen Feuerwehrfest sind der Sohn und ich schon im Sommer auf ein Modell in Form eines Feuerwehrautos gestoßen. Und mal ehrlich: Das ist für einen Vierjährigen mit Feuerwehrmannpapa echt durch nichts zu toppen. Da verzichte ich gern auf meine persönlichen Träume von regenbogenbunten Fischen, aquarellierten Waldorfmodellen oder gesägten Holzszenen, sondern bin froh, dass ich mich nicht auch noch zum blinkenden Laternenleuchtstab habe breitschlagen lassen...
Für alle, die auch ein kleines blaulichtbegeistertes Mädchen oder einen ins Feuerwehrrot verliebten Jungen daheim haben, hier also Linktipp und unsere Erfahrungen, außerdem die St. Martins-Notizen der letzten Jahre: 2014  und 2013 (Wer genau hinsieht, findet auch unsere Laterne aus diesem Jahr wieder...).



Anleitung Feuerwehrlaterne (Jugendfeuerwehr Groß-Kreutz).
Unsere Praxistipps: Die Laterne war wirklich auch schon mit einer kleinen Kinderbastelschere und dem wahren Feuereifer des Sohns gut zu bewältigen und er konnte viel selbst machen. Wir haben uns zwei Nachmittage Zeit genommen, damit die Hand vom vielen Schneiden der festen Pappe nicht schmerzt und die Geduld nicht überstrapaziert wird. Größere Kinder können sicherlich noch mehr transparente Elemente einfügen, z.B. die 112 oder zusätzliche Fenster.
Wir hatten Pech mit dem Wetter und es regnete Bindfäden, eine zusätzliche Stabilisierung mit Pappe oder ein Dach fürs Auto wären da nützlich gewesen...

Ran ans Basteln, ich freue mich sehr über eure Links/Fotos in den Kommentaren oder per Mail!

Donnerstag, 30. April 2015

Keep it simple: schlicht, schlichter, Socken

Schlicht, schlichter, Socken. Vielleicht auch dröge, dröger...? Na, obwohl ich vor einem Paar Socken immer mal wieder Strickbücher wälze, Blogs durchforste und circa drei Millionen interessantere, hübschere, spannendere Projekte finde – Sockenstricken macht Spaß.
Mindless, schnell eingepackt und vor allem: Ich brauche hier auch wirklich das Ergebnis. Im Sockenkorb herrscht gähnende Leere, beinahe alle selbstgestrickten Socken sind meinen diesjährigen Winterstiefeln zum Opfer gefallen (oder aber schlicht ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung...).




Mein Standardrezept für Gr. 37
60 Maschen Anschlag mit 2,5er Nadeln. Ein Bündchen mit 1 re verschränkt, 1 li. Den Schaft 3 re, 1 li in gewünschter Höhe. Dann eine Bumerangferse stricken und das Schaftmuster am Fußrücken weiterlaufen lassen. Bandspitze und fertig.

Ich freue mich über Tipps, was regionales Sockengarn mit Wolle aus Bio-Haltung angeht! Leider finde ich bisher nur Garne, die dann eine andere Lauflänge aufweisen oder ohne Polyester-Anteil sind, auf den ich aber wegen der Haltbarkeit nicht verzichten möchte. Vielleicht wisst ihr Bezugsquellen?

Montag, 6. April 2015

Unser Osterwochenende

Wir hatten ein frühlingsbuntes Ostern mit vielen schönen Momenten.
Hier allerdings nicht im Bild: ein erkälteter, nöliger Dreijähriger, ein fiebrig kranker, im Bett liegender Mann und eine deshalb etwas erschöpfte Mutter... Wir haben das Beste daraus gemacht, aber seht selbst:

 Ein extra aufgehobenes Bastelprojekt hervorgeholt.

 Die Babytochter hatte viel Spaß damit.
 
Ein fertiges Exemplar auf den Ostertisch gestellt.

Ostersonntagsessen
 
Nester gesucht. Bei uns gibt es nur einige Kleinigkeiten, das Schäfchen für die Kleine durfte der große Bruder finden.

Euch noch ein schönes Osterwochenende! Und mehr Wochenenden gibt es bei Susanne Mierau

Montag, 30. März 2015

Osterpost

Bunt wie Smarties sind meine Osterkarten in diesem Jahr geworden. Von leuchtendem Gelb über Rosa bis zu Grasgrün ist alles dabei. Und für alle, die noch eine Idee brauchen, hier eine kurze Anleitung:

 
Karten aus Tonkarton zuschneiden. Aus alten Büchern einige Seiten heraustrennen und mit Wasserfarbe grün bemalen, trocknen lassen. In Postkartenbreite oder etwas schmaler Grasstreifen aus den Seiten ausschneiden (das habe ich zeitsparend im Ziehharmonikaprinzip erledigt). Aus Zeitschriften und Katalogen österliche Motive ausschneiden.
Gras und Motive aufkleben, die Grasspitzen dabei ohne Klebstoff lassen, damit sie plastischer wirken.


 
 

Montag, 23. März 2015

Bald ist Ostern

Gestern Vormittag, wir waren beim Babyschwimmen, als ein großer Bruder in der Umkleide auf einmal verkündete: „In 14 Tagen ist Ostern!“. In mir legte sich ein Schalter um bei diesem Satz. Und ich freue mich auf Gottesdienst, Osterzopf und all das, was für mich Ostern ausmacht.

 

Die bestrickten Ostereier habe ich schon vor fünf Jahren gemacht; jedes Jahr dürfen sie wieder an den Strauß.



Freitag, 30. Januar 2015

Januar-Küche

Micha lädt dazu ein, unsere Gerichte, Küchenlieblinge und Koch-Ergebnisse aus dem Januar zu zeigen. Da mach ich gerne mit, denn es sind noch einige Dinge liegengeblieben, die ich euch empfehlen möchte!

Veganer Streuselkuchen mit Kirschen aus dem GU-Bändchen „Vegan backen“. Hier hat La Veganista v.a. brauchbare Grundrezepte versammelt, mmh!


Und gleich nochmal ein Rezept aus Petra Holzapfels Blog: Grünkohl-Spaghetti mit Garnelen. Das gab es bei uns schon im Dezember, an einem der Weihnachtsfeiertage. Ein wirklicher Genuss!



Arbeit und Ergebnis des Blumenkohl-Koteletts. Wir sind sehr begeistert von diesem Rezept, das ich bei Chili & Ciabatta entdeckt habe, denn Kresse, Zitrone und Kapern beleben den oft etwas altmodischen Kohl.


Bunte Nachmittagsplatte für alle: Derzeit bin ich ein wenig Physalis-vernarrt... Und da alle anderen dieses Früchtchen nicht mögen, habe ich sie ganz für mich allein!

Sonntag, 4. Januar 2015

Wochenende in Bildern - "Dankbar"

Premiere! Heute mache ich zum ersten Mal bei Susanne Mieraus Aktion „Wochenende in Bildern“ mit! Und das nicht nur, weil heute das erste Wochenende des neuen Jahres ist oder weil dieses Wochenende besonders schön war, sondern auch, weil ich einigen Menschen in diesen zwei Tagen sehr dankbar bin und das unbedingt teilen möchte – ein Herzenswunsch, und auch euch wünsche ich, dass ihr am 3. oder 4. Januar jemandem euren Dank zeigen konntet!
Wir beginnen den Samstag wie immer: Mit Brezenfrühstück und warmem Kakao. Vormittags geht es ab in die Stadt: Wir wollen uns endlich in der Schweriner Stadtbibliothek anmelden. Der Besuch dort ist sehr entspannt, der Kinderwagen kann überall mit hin und überhaupt: Toll, dass samstags geöffnet ist! Ich mache es mir mit dem Sohn in der Kinderleseecke gemütlich, während Mann und Tochter durch die Regale streifen. Mit dem Leseausweis führen wir gleich eine neue Regel ein: 3 Bücher sind Ausleihlimit. Nicht nur für den Sohn schwierig ;). 

Als wir nach Hause kommen, kann ich zunächst den Nachbarn Danke sagen, denn die haben mein Riesenpaket von Labbé angenommen. Wir feiern quasi eine zweite Bescherung und der Sohn darf sich eine Bastelaktion gleich vornehmen, während Papa Risotto kocht...

Er entscheidet sich für die Modellierwerkzeuge. bzw. „Mosizier“-Werkzeuge. Gemeinsam kreieren wir eine Unterwasserwelt mit Seegras, Fischen usw. Ich brauche nicht erwähnen, dass auch des Vermieters edles Eichenparkett danach ein Stück weit bunter ist, oder?

Nachmittags legt das Babymädchen ein ausgedehntes Schläfchen ein, während wir so vor uns hin tüddeln. Es wird Wäsche erledigt, geputzt, aber auch vorgelesen (die neuen Bibliotheksschätze). Später kommt spontan die Nachbarsfamilie vorbei: Die Kinder spielen einträchtig – jeder mit den Weihnachtsgeschenken der anderen... Es gibt Waffeln und Gespräche ohne Unterbrechungen für die Eltern – Halleluja!

 Nebenbei backe ich mein Brot fertig, in der Küche riecht es wie in der Backstube!


Zeit für mich: Einige Strickrunden auf dem Sofa. Und danach noch Lesen im Bett, denn der Papa kümmert sich nachts ums aufwachende Baby, ich bin ausquartiert. Leichte Stillreduzierung ist das Ziel, was auch ohne Probleme klappt. Hier danke ich dem Ehemann, der mich so unterstützt und oft mit deutlich weniger Schlaf davonkommt als ich.

Beim Sonntagsfrühstück leuchten uns das letzte Mal die Weihnachtsengel. Bald wird die Dekoration eingepackt. 

Frischluft! Eine kleine Laufradrunde am See entlang. Bei herrlichstem Wintersonnenwetter. Was ich erst später merke: Mein Handy fällt aus der Jackentasche, kurz nach diesem Foto...

Zuhause backe ich mit dem Sohn, während Töchterlein schläft. Er ist fleißig dabei, rührt um, wiegt ab, schlägt das Ei auf usw. Was wir da fabriziert haben, verrate ich bald, es geht um Epipas Buch...

Abends klingelt nochmal die Nachbarsfamilie: Sie bringen nicht nur das ausgeliehene Waffeleisen zurück, sondern dazu selbstgenähte Halstücher für die Kinder, sogar mit gesticktem Namenszug. Begeisterung beim Großen und ich bin glücklich, dass wir schon nach so kurzer Zeit hier gut ankommen.

Abends beginnt dann die große Handy-Suchaktion. Der Mann läuft mit Taschenlampe unsere Wegstrecke ab und klingelt währenddessen an: Ein Spaziergänger hat das Handy gefunden und ausgestattet mit Wein und Lieblingsschokolade holt der Ehemann es noch am Abend bei ihm ab. Ich meine, ist das nicht einfach toll?! Jetzt freue ich mich über so viele nette Begegnungen und Menschen! Habt eine schöne Woche!