ja, 12 Monate später...
... hast du uns alle mit deinem Tempo überrascht. Nicht nur deine Geburt war rasant, auch danach wolltest du nicht lange ein Baby auf dem Arm bleiben. Mit vier Monaten hast du dich gedreht, mit einem halben Jahr fing das Krabbeln an und schon mit elf Monaten wurde die Welt im Laufschritt erobert. Und nein, du läufst nicht, du rennst! Am liebsten dem Bruder hinterher.
... bist du unser großer Sonnenschein mit einem ganz festen Willen. Lächelnd holst du dir, was du möchtest und bist dabei manchmal ziemlich raffiniert.
... isst du für dein Leben gern. Wie schon dein großer Bruder ohne Brei und Löffel, dafür mit beiden Händen. Deine Lieblingsspeise sind Datteln, Rosinen, Melonen und Beeren. Und natürlich Brezen!
... liebe ich deine Klarheit. Deutlich und für alle verständlich kommunizierst du deine Wünsche, juchzt, wenn du etwas haben möchtest, schnalzt bei Hunger mit der Zunge, läufst zum Töpfchen, reibst dir die Augen, wenn die Müdigkeit kommt, und machst es uns damit sehr leicht, den Tag zu gestalten.
... bist du ein kleines Federchen und kommst damit ganz nach der Mama. Manchmal passt dir jetzt noch die Größe 68 und ich muss nicht so viel schleppen ;).
... bist du aus unserer Familie nicht mehr wegzudenken. Mein kleines Mädchen, wir drei lieben dich sehr und sind dankbar, dass du uns mit deinem wunderbaren Charakter jeden Tag ein so großes Geschenk machst!
Montag, 29. Juni 2015
Freitag, 26. Juni 2015
Ostseeträume: Urlaubsgarderobe für die Kinder
In den letzten Wochen war hier nicht allzu viel los... Schuld ist nicht etwa eine chronische Blog-Unlust, sondern vor allem ein Großprojekt, das ich mir in den Kopf gesetzt habe: Kurz vor unserem alljährlichen Ostseeurlaub ruinierte unser Töchterchen pro Woche circa eine Hose, der Sohn tat einen enormen (Kleider)größensprung und ich bekam, wie in jedem Sommer, Lust auf maritime Farbkombinationen. Nichts lag näher, als mich an die Nähmaschine zu setzen und nach und nach eine Urlaubskollektion zu fabrizieren. Der Poststreik funkte mir zwar ein wenig dazwischen, denn einige Nähutensilien sind bis heute nicht angekommen. Was die Kinder aber dringend benötigten, ist fertig geworden. Euch zeige ich die Teilchen jetzt in den nächsten Tagen; alle, die noch eine Weile bis zu ihrem Sommerurlaub haben, können daher schon mal Strandimpressionen tanken!

Das Shirt für den Sohn entstand nach dem empfehlenswerten Schnitt Tag- & Nachtträumer von FredvonSoho. Die Bemaßung ist für ihn perfekt, er trägt hier die 104 und ist auch exakt so groß. In den Stoff mit den Möwen habe ich mich wegen des Musters bereits auf dem Stoffmarkt verliebt, mittlerweile habe ich ihn nochmals hier nachbestellt. Leider ist er nicht sonderlich weich. Der Ringeljersey in Hellblau-Marine dafür umso weicher. Zur Abwechslung habe ich die Armbündchen mal mit dem Musterstoff genäht.
Aus Reststücken und abgelegten Kleidern nähe ich ein in unserem Haushalt ständig benötigtes Utensil: Sabberlätzchen bzw. Halstücher. Hier nochmal möwig mit Rückseite aus altem Shirt, hinten mit KamSnap geschlossen. Und wie man leicht erkennen kann, auch schon wieder dreckig...
P.S. Ich bekam in letzter Zeit einige Nachfragen, woher die Kleidung der Kinder auf den Fotos stammt. Neben den genähten Sachen sind allerdings beinahe alle Dinge, auch hier im Post, Second Hand. Daher: Stöbert auf Flohmärkten, fragt Freunde nach abgelegter Kleidung usw. Macht Spaß und schont Ressourcen und den Familiengeldbeutel.

Babymädchens Shirt ist nochmal nach Meg McElwees Kuvertshirt aus dem Mamanähbuch. Mit ihren 12 Monaten hängt unsere Mini-Wollgespinst dort leider ein wenig zwischen den angebotenen Größen, deswegen schlabbert das Shirt noch etwas. Umso besser für ein luftiges Gefühl in der Strandsonne. Die Kuvertversäuberung ist aus einem dunkelblauen Feinripp, den ich aus einem alten Herrenshirt gewonnen habe. Er wird noch in einigen Teilchen zu sehen sein, ich liebe Recycling und Upcycling!
Auch die Babyhose besteht hauptsächlich aus einem alten Sweater von mir. Das matte Rosarot mag ich noch sehr gern, umso besser also, dass die Tochter ihre ersten Schritte darin machen kann. Als Schnitt wähle ich momentan ausschließlich die Moira-Hose mit verdoppelter Bündchenlänge (auch am Bauch). Nicht nur gut gegen Stolpern, man kann sie auch schön hochschieben, wenn zwei kleine Beinchen gen Wellen streben...
Das Shirt für den Sohn entstand nach dem empfehlenswerten Schnitt Tag- & Nachtträumer von FredvonSoho. Die Bemaßung ist für ihn perfekt, er trägt hier die 104 und ist auch exakt so groß. In den Stoff mit den Möwen habe ich mich wegen des Musters bereits auf dem Stoffmarkt verliebt, mittlerweile habe ich ihn nochmals hier nachbestellt. Leider ist er nicht sonderlich weich. Der Ringeljersey in Hellblau-Marine dafür umso weicher. Zur Abwechslung habe ich die Armbündchen mal mit dem Musterstoff genäht.
Aus Reststücken und abgelegten Kleidern nähe ich ein in unserem Haushalt ständig benötigtes Utensil: Sabberlätzchen bzw. Halstücher. Hier nochmal möwig mit Rückseite aus altem Shirt, hinten mit KamSnap geschlossen. Und wie man leicht erkennen kann, auch schon wieder dreckig...
P.S. Ich bekam in letzter Zeit einige Nachfragen, woher die Kleidung der Kinder auf den Fotos stammt. Neben den genähten Sachen sind allerdings beinahe alle Dinge, auch hier im Post, Second Hand. Daher: Stöbert auf Flohmärkten, fragt Freunde nach abgelegter Kleidung usw. Macht Spaß und schont Ressourcen und den Familiengeldbeutel.
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Sonntag, 14. Juni 2015
Gesucht: Thrown Together von Kim Hargreaves
*** Nachtrag: Und schon wenige Stunden später hatte ich eine nette E-Mail mit der Anleitung. Bloggen ist einfach toll. Vielen Dank an Mareike!***
Ihr lieben BlogleserInnen,
ich habe mich in den Cardigan Olivia verliebt und bin deshalb auf der Suche nach der Anleitung dafür oder dem kompletten Hargreaves-Titel Thrown Together. Leider ist es vergriffen und daher nur zu horrenden Preisen zu ersteigern/kaufen. Ich würde mich wahnsinnig über die Anleitung freuen und tausche auch gern gegen eine andere (die Titel Precious, Vintage Knits, Winter Blooms, Amber und Breeze finden sich in meinen Regalen; ich weiß, dass auch einige darunter schon vergriffen sind). Bitte schreibt mir einfach an wollgespinst@yahoo.de, wenn ihr mit weiterhelfen wollt!
Ihr lieben BlogleserInnen,
ich habe mich in den Cardigan Olivia verliebt und bin deshalb auf der Suche nach der Anleitung dafür oder dem kompletten Hargreaves-Titel Thrown Together. Leider ist es vergriffen und daher nur zu horrenden Preisen zu ersteigern/kaufen. Ich würde mich wahnsinnig über die Anleitung freuen und tausche auch gern gegen eine andere (die Titel Precious, Vintage Knits, Winter Blooms, Amber und Breeze finden sich in meinen Regalen; ich weiß, dass auch einige darunter schon vergriffen sind). Bitte schreibt mir einfach an wollgespinst@yahoo.de, wenn ihr mit weiterhelfen wollt!
Bild via Ravelry.com
Mittwoch, 3. Juni 2015
„Ich hab Lönneberga genäht!“
Kittelkleidchen
und Blümchenmuster, Schürzentaschen und grober Baumwollstoff. Fertig ist die
klassische Astrid Lindgren-Kombination! Vor einigen Wochen schenkte mir eine
Freundin den Schnitt für das nostalgische Kleidchen „Betty“. Sofort durchwühlte
ich daraufhin meine Stoffvorräte auf der Suche nach einem kleinen Stückchen
Retro-Stoff. Klein geblümte Baumwolle aus den 80ern, ursprünglich hatte meine
Mutter sie noch für uns gekauft.
Gute dreißig Jahre später also kommt sie noch
zum Einsatz und sorgt für ein bißchen Michel und Ida-Stimmung bei uns.
Jetzt träume ich von einem passenden Hemd für den großen Bruder, aber bis dahin
muss ich wohl noch etwas üben (und er mit seinen Fischerhemdchen vorlieb nehmen).

![]() |
Anleitung:
„Betty von Zierstoff“, Gr. 74. Zu einem ähnlichen Kleid und den Taschen gibt es auch verständliche
Video-Anleitungen für Unerfahrene. (etwas weiter unten auf der Seite).
Stoffe
aus dem Vorrat plus Schrägband (enorm viel übrigens)
Donnerstag, 28. Mai 2015
My Blueberry Tights – Babyhosen oder so
Unsere
kleine Dame ist im besten Krabbel- und Lauflernalter. Der Hosenverschleiß ist
momentan tatsächlich enorm, denn zig Meter rutschen die kleinen Knie am Tag
quer durch die Wohnung, über den Spielplatz, durch Kies usw. Eine neue
praktische Hose für all diese Abenteuer musste her.
Dafür habe ich den Schnitt Moira ein bißchen modifiziert, denn als Knickerbockermodell taugt sich auch für agile Kleinkinder noch besser, Socken bleiben an Ort und Stelle und die Füße verheddern sich nicht in weiten Hosenbeinen. Die Bein- und das Bauchbündchen habe ich in der Länge verdoppelt, dafür das normale Hosenbein um ca. 1,5 cm verkürzt. Unser zartes Mädchen trägt erst eine 74; weil Moira sehr groß ausfällt, habe ich daher noch einmal eine 62/68 zugeschnitten, genügend Stoff gab dafür eine alte, aber schön weiche Sweatjacke her.
Dafür habe ich den Schnitt Moira ein bißchen modifiziert, denn als Knickerbockermodell taugt sich auch für agile Kleinkinder noch besser, Socken bleiben an Ort und Stelle und die Füße verheddern sich nicht in weiten Hosenbeinen. Die Bein- und das Bauchbündchen habe ich in der Länge verdoppelt, dafür das normale Hosenbein um ca. 1,5 cm verkürzt. Unser zartes Mädchen trägt erst eine 74; weil Moira sehr groß ausfällt, habe ich daher noch einmal eine 62/68 zugeschnitten, genügend Stoff gab dafür eine alte, aber schön weiche Sweatjacke her.
Alles
in schlichtem Dunkelblau mit grauen Bündchen, passend zu beinahe allem und vor
allem zur Leibspeise des Töchterleins: Blaubeeren. Wieder ein Keep it simple Projekt:
dringend benötigt, aus Resten geschneidert, aus einem alten Schnitt, an einem
Tag fertig. Rund und stimmig!
Anleitung: Moira von Mamu-Design mit verlängerten Bündchen, Gr. 62/68. Für beide Kinder habe ich dieses Modell schon genäht.
Anleitung: Moira von Mamu-Design mit verlängerten Bündchen, Gr. 62/68. Für beide Kinder habe ich dieses Modell schon genäht.
Freitag, 22. Mai 2015
Freitagskocherei: Rharbarberbarbara oder vom besten Baiser überhaupt
Baiserkuchen haben ja etwas Magisches: kleine Goldtröpfchen, die sich oben bilden, eine harte, aber zugleich watteweiche Kruste, schneeweiß und doch ein bißchen braun. Am allerliebsten mag ich die Version mit Rharbarber, vielleicht, weil auch er hierhin und dorthin gehört: Obst und Gemüse, süß und sauer, rot und grün. Unseren Rhabarberkuchen backen wir schon seit Jahren nach einem t*egut-Rezept. Immer mal wieder tauchte er im Blog auf, aber nie das Rezept. Das soll sich heute ändern! Et voilá:
Zutaten für 1 Springform (28 cm Ø)
- 500 g Rhabarber
- 150 g weiche Butter + Butter für die Form
- 100 g Zucker
- 1 Pk. Vanillezucker
- 4 Eier
- 150 g Mehl
- 75 g Speisestärke
- 2 Tl Backpulver
- Prise Salz
- 150 g Puderzucker
- 1El Zitronensaft
Rhabarber waschen, putzen, harte Fäden abziehen. Stangen in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
Butter, Zucker, Vanillezucker cremig rühren, 2 ganze Eier, 2 Eigelbe unterrühren. Eiweiß beiseite stellen.
Mehl, Speisestärke, Backpulver mischen, zum Teig geben, gut verrühren. Rhabarberstücke unterheben.
Teig in eine gefettete Springform füllen, im 180 Grad heißen Ofen ca. 25 Min. backen.
Eiweiß mit Prise Salz halbsteif schlagen, Puderzucker einrieseln lassen, so lange weiter schlagen, bis der Eischnee sehr fest ist. Zitronensaft vorsichtig unterheben.
Eischnee in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen, in kleinen Häubchen auf den vorgebackenen Kuchen spritzen, weitere 15-20 Min. backen, bis die Baiserhauben leicht gebräunt sind.
Zutaten für 1 Springform (28 cm Ø)
- 500 g Rhabarber
- 150 g weiche Butter + Butter für die Form
- 100 g Zucker
- 1 Pk. Vanillezucker
- 4 Eier
- 150 g Mehl
- 75 g Speisestärke
- 2 Tl Backpulver
- Prise Salz
- 150 g Puderzucker
- 1El Zitronensaft
Rhabarber waschen, putzen, harte Fäden abziehen. Stangen in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
Butter, Zucker, Vanillezucker cremig rühren, 2 ganze Eier, 2 Eigelbe unterrühren. Eiweiß beiseite stellen.
Mehl, Speisestärke, Backpulver mischen, zum Teig geben, gut verrühren. Rhabarberstücke unterheben.
Teig in eine gefettete Springform füllen, im 180 Grad heißen Ofen ca. 25 Min. backen.
Eiweiß mit Prise Salz halbsteif schlagen, Puderzucker einrieseln lassen, so lange weiter schlagen, bis der Eischnee sehr fest ist. Zitronensaft vorsichtig unterheben.
Eischnee in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen, in kleinen Häubchen auf den vorgebackenen Kuchen spritzen, weitere 15-20 Min. backen, bis die Baiserhauben leicht gebräunt sind.
Samstag, 16. Mai 2015
Keep it Simple: eine neue Strandläufermütze
Wohnen in Meeresnähe bedeutet ja nicht nur, dass man so oft wie möglich an den Strand fahren sollte und möchte. Nein, ein eigentlich immer spürbarer Wind begleitet nun meinen Alltag. Ob nun eine frische Brise am See oder eine etwas steifere an der See: Dafür brauch ich bis in den Sommer hinein kuschlige Mützen. Und weil meine Strandläufermütze vom letzten Jahr nicht immer farblich kompatibel ist, habe ich mir zur Ergänzung eine ganz schlichte Ash gestrickt. Das wunderschöne Garn schimmert in Petrol, Anthrazit und Grautönen, war eine Freude beim Stricken und ist nun ein schlichtes, aber edles Teil in meinem Kleiderschrank.
Anleitung: Ash aus Breeze von Kim Hargreaves. Hier meine Version bei Ravelry. Ich habe ca. 1,5 cm länger bis zu den Abnahmerunden gestrickt, weil ich es slouchy mag. Das Buch ist mein absoluter Hargreaves-Liebling, wunderschöne Aufnahmen und Modelle! Ich habe daraus bereits Blithe und Lilac gestrickt, und wenn es danach geht, was ich noch stricken möchte...
Nadeln: 2,5 mm und 3 mm
Garn: Madelinetosh Sock Fb. Chickory, mein Kauf auf dem Hamburger Wollfest
Anleitung: Ash aus Breeze von Kim Hargreaves. Hier meine Version bei Ravelry. Ich habe ca. 1,5 cm länger bis zu den Abnahmerunden gestrickt, weil ich es slouchy mag. Das Buch ist mein absoluter Hargreaves-Liebling, wunderschöne Aufnahmen und Modelle! Ich habe daraus bereits Blithe und Lilac gestrickt, und wenn es danach geht, was ich noch stricken möchte...
Nadeln: 2,5 mm und 3 mm
Garn: Madelinetosh Sock Fb. Chickory, mein Kauf auf dem Hamburger Wollfest
Donnerstag, 14. Mai 2015
Montag, 4. Mai 2015
Auszeit für mich
Schon
lange habe ich mich auf dieses Wochenende gefreut: Eine Auszeit für mich stand
an, denn ich hatte mich für den Samstag mit einer Freundin und deren Freund zum
Kaffeetrinken verabredet. Ich genoss also das momentan recht ungewohnte Gefühl,
ohne Maxicosi-Angeschnalle, Kindersitzgegurte, Kinderwagenhieverei einfach ins
Auto einzusteigen, meine Lieblingsmusik anzumachen und eine halbe Stunde bis Wismar
zu fahren. Immer durch Alleen und an leuchtend gelben Rapsfeldern entlang.
In
Wismar trafen wir uns natürlich bei Frau Glücklich, die extra für meine
Freundin auf Bestellung eine glutenfreie Prachttorte gebacken hatte.
Einen
Spaziergang am Stadthafen und ein Getränk in der Abendsonne später machte ich
mich wieder auf den Heimweg. Ein Nachmittag für mich, eine wunderbare Auszeit!
Und liebe S., ich freue mich schon auf nächste Woche!
Donnerstag, 30. April 2015
April-Küche
In
diesem Monat konnte ich nicht nur den Wintermantel in den Schrank hängen, mal
wieder einen Kaffee auf dem Balkon trinken oder Blümchen bewundern – auch in
die Küche kommt frischer Wind. Endlich sind wieder Frühlingsgemüse zu bekommen,
deswegen gab es bei mir auch gleich mehrmals Spargel (SPARGEL!!) und Rhabarber.
Genau wie bei Micha, die auch in diesem Monat wieder ihre Gerichte fotografiert
hat.
Am Anfang des Monats osterte es ja noch sehr. Fluffiger Zitronenkuchen mit diesen unverschämt leckeren Marzipanmöhren geht aber auch jetzt noch...
Wie in jedem Jahr habe ich auch ein Hefegebäck fabriziert, der Teig ist wunderbar gelungen. Ihr könnt ihn nach diesem Rezept auch ausprobieren.
Für den KiTa-Frühjahrsputz friemele ich mit dem Sohn Blümchen- und Schmetterlingsbrote. Muss noch erwähnen, dass mir die zuckerhaltige Ernährung dort auf den Senkel geht? (Kleine Notiz: Die Brote waren hinterher natürlich alle weggenascht).
Ich wage mich an ein weiteres Rezept aus meiner Brot-Bibel. Die erste Version reißt noch an der Seite ein und ist zu blass, mittlerweile ist das Weizenmischbrot I zu unserem aktuellen Lieblingsbrot avanciert und reißt da, wo es soll...
Wir hatten viel Besuch und konnten daher auch viel Fremdgekochtes genießen. Hier ein so, so, so leckerer veganer Cupcake im Schweriner Miss Törtchen. Und dann auch noch bei Sonnenschein!
Rhabarberliebe I: Schnell gemachter Blechkuchen nach Cakeinvasion
Rhabarberliebe II: Crumble mit Vanilleeis. Am allerbesten mit Haferflocken!
Und nun kommt gut in den Mai und backt bzw. kocht unbedingt noch eines der Aprilschätzchen nach. Allen, die Spargel lieben, empfehle ich noch meine Spargelpasta!
Am Anfang des Monats osterte es ja noch sehr. Fluffiger Zitronenkuchen mit diesen unverschämt leckeren Marzipanmöhren geht aber auch jetzt noch...
Und nun kommt gut in den Mai und backt bzw. kocht unbedingt noch eines der Aprilschätzchen nach. Allen, die Spargel lieben, empfehle ich noch meine Spargelpasta!
Keep it simple: schlicht, schlichter, Socken
Schlicht,
schlichter, Socken. Vielleicht auch dröge, dröger...? Na, obwohl ich vor einem
Paar Socken immer mal wieder Strickbücher wälze, Blogs durchforste und circa
drei Millionen interessantere, hübschere, spannendere Projekte finde – Sockenstricken
macht Spaß.
Mindless, schnell eingepackt und vor allem: Ich brauche hier auch wirklich das Ergebnis. Im Sockenkorb herrscht gähnende Leere, beinahe alle selbstgestrickten Socken sind meinen diesjährigen Winterstiefeln zum Opfer gefallen (oder aber schlicht ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung...).
Ich freue mich über Tipps, was regionales Sockengarn mit Wolle aus Bio-Haltung angeht! Leider finde ich bisher nur Garne, die dann eine andere Lauflänge aufweisen oder ohne Polyester-Anteil sind, auf den ich aber wegen der Haltbarkeit nicht verzichten möchte. Vielleicht wisst ihr Bezugsquellen?
Mindless, schnell eingepackt und vor allem: Ich brauche hier auch wirklich das Ergebnis. Im Sockenkorb herrscht gähnende Leere, beinahe alle selbstgestrickten Socken sind meinen diesjährigen Winterstiefeln zum Opfer gefallen (oder aber schlicht ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung...).
Mein
Standardrezept für Gr. 37
60
Maschen Anschlag mit 2,5er Nadeln. Ein Bündchen mit 1 re verschränkt, 1 li. Den
Schaft 3 re, 1 li in gewünschter Höhe. Dann eine Bumerangferse stricken und das
Schaftmuster am Fußrücken weiterlaufen lassen. Bandspitze und fertig.Ich freue mich über Tipps, was regionales Sockengarn mit Wolle aus Bio-Haltung angeht! Leider finde ich bisher nur Garne, die dann eine andere Lauflänge aufweisen oder ohne Polyester-Anteil sind, auf den ich aber wegen der Haltbarkeit nicht verzichten möchte. Vielleicht wisst ihr Bezugsquellen?
Freitag, 24. April 2015
Keep it simple: Das 325. T-Shirt und warum ich es trotzdem zeige
In den letzten Wochen war es ruhig hier. Ich hatte einen
kleinen Overload. Zu viele Ideen, Anregungen, zu viel Auswahl und Themen,
beispielsweise beim Nähen: Das Internet wimmelt vor Nähblogs, Nähtutorials,
-shops, -freebooks, -foren und -ideen. Es gibt Kombistoffe, Plotterdateien,
Webbänder, Stickdateien passend zu den Stoffen. Und wer beispielsweise ein
schlichtes Kindershirt nähen möchte, kann bzw. muss eines aus ungefähr 325 Modellen
auswählen.
Ich habe noch nie einen Nähkurs besucht, niemand in meiner näheren Umgebung hat Ahnung von Jerseynadeln, Schnittmustern oder Bündchenware. Wenn ich nähe, setze ich mich dazu an meine beinahe absurd schlichte Nähmaschine, die ich vor etlichen Jahren mal beim ehemaligen Kaffeebohnenhändler (ihr wisst schon...) erstanden habe und die sich noch nicht mal die Mühe macht, einen Markennamen zu tragen. Statt Overlock ist bei ihr ein elastischer Wabenstich angesagt und wann immer es geht, vernähe ich nicht nur neue Stoffe, sondern verwende Shirts und Hosen von Großen für die Kleinen wieder.
Meine Keep it simple Gedanken und Ergebnisse stelle ich euch in der nächsten Zeit weiter vor. Solange: Behaltet die Übersicht!
Irgendwie too much für mich und noch dazu kam es mir dann
seltsam vor, hier als de Nählaie mein Ergebnis zu zeigen. Und trotzdem mache
ich es, ein bißchen als Gegenpol zum unbegrenzten Spiel der Möglichkeiten, zum
Mutmachen für die absoluten Neulinge und zum Runterkommen.
Ich habe noch nie einen Nähkurs besucht, niemand in meiner näheren Umgebung hat Ahnung von Jerseynadeln, Schnittmustern oder Bündchenware. Wenn ich nähe, setze ich mich dazu an meine beinahe absurd schlichte Nähmaschine, die ich vor etlichen Jahren mal beim ehemaligen Kaffeebohnenhändler (ihr wisst schon...) erstanden habe und die sich noch nicht mal die Mühe macht, einen Markennamen zu tragen. Statt Overlock ist bei ihr ein elastischer Wabenstich angesagt und wann immer es geht, vernähe ich nicht nur neue Stoffe, sondern verwende Shirts und Hosen von Großen für die Kleinen wieder.
Auch bei den Stoffen mag ich es ruhig. Unser Sohn liebt
Streifen, aber auch unifarbene Sachen sorgen für etwas Ruhe in der sowieso
schon so lebendigen Kinderwelt. Kleinere Motive oder Jerseys in gemäßigten
Farben gesellen sich dazu. Und so entstand ein ganz simples Shirt. Angenehm auf
der Haut, luftig und ideal zum Spielen und Draußensein.
Meine Keep it simple Gedanken und Ergebnisse stelle ich euch in der nächsten Zeit weiter vor. Solange: Behaltet die Übersicht!
Schnitt: Thomas aus der La Maison Victor Winterausgabe, Gr.
104, aber im Korpus etwas verlängert. Hier wird es gezeigt.
Stoffe: ein altes Hessnatur-Shirt des Mannes und Jersey Zoo beige via Stoffspektakel
Für alle, die auch Lust bekommen haben: Um (Jersey)-Kleidung zu nähen, wollte ich zunächst nicht viel ausgeben. Ich nähe, um fehlende Kleidungsstücke in der Kindergarderobe zu ergänzen, das Gros unserer Kleidung kaufe ich gebraucht. Als sinnvoll haben sich Jerseynadeln (mit einem kleinen Nagellackpunkt gekennzeichnet) für die Maschine, ein Rollschneider und dazu eine Schneidematte (je größer, desto besser) erwiesen. Außerdem braucht man Briefbeschwerer o.ä., damit die Schnitte nicht verrutschen. Eine gute Stoffschere, die auch nur für Gewebe verwendet werden darf, hatte ich sowieso schon. Eure Nähmaschine sollte einen brauchbaren Stich für elastische Gewebe haben, bei meiner ist er wabenartig und die Naht damit dehnbar. Beim Recyceln alter Kleidungsstücke arbeite ich so, dass die schönen Cover-Abschlüsse z.B. am Ärmelsaum erhalten bleiben, das sieht dann wunderbar aus.
Für alle, die auch Lust bekommen haben: Um (Jersey)-Kleidung zu nähen, wollte ich zunächst nicht viel ausgeben. Ich nähe, um fehlende Kleidungsstücke in der Kindergarderobe zu ergänzen, das Gros unserer Kleidung kaufe ich gebraucht. Als sinnvoll haben sich Jerseynadeln (mit einem kleinen Nagellackpunkt gekennzeichnet) für die Maschine, ein Rollschneider und dazu eine Schneidematte (je größer, desto besser) erwiesen. Außerdem braucht man Briefbeschwerer o.ä., damit die Schnitte nicht verrutschen. Eine gute Stoffschere, die auch nur für Gewebe verwendet werden darf, hatte ich sowieso schon. Eure Nähmaschine sollte einen brauchbaren Stich für elastische Gewebe haben, bei meiner ist er wabenartig und die Naht damit dehnbar. Beim Recyceln alter Kleidungsstücke arbeite ich so, dass die schönen Cover-Abschlüsse z.B. am Ärmelsaum erhalten bleiben, das sieht dann wunderbar aus.
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