Petit Monsieur Wollgespinst ist
begeisterter Schaffner. Wahlweise auch Streckenkonstrukteur, ICE-Lokführer (zum
Glück bekommt er noch nicht viel von den Streiks mit…) oder einfach mal
Fahrgast. Es verwundert also nicht, dass sich Lektüre zu diesem Thema in nicht
eben kleiner Zahl bei uns eingefunden hat und auch eine mittlerweile riesige
Holzeisenbahn.
Zuguterletzt kam vor ein paar Wochen der innige Wunsch nach
einer Eisenbahnmütze auf. Puuh, die im mehrfarbigen Stricken weder erfahrene
noch ambitionierte Mutter, bzw. Auftragsstelle, seufzte. Und griff zu den
Nadeln.
Entstanden ist nach viel
Fadensalat, einiger Gehirnakrobatik und noch mehr Ribbelaktionen eine Mütze,
irgendwo zwischen Beanie und Zwergenform. Für den Sohn perfekt, ich sehe vor
allem ihre Unzulänglichkeiten und den leichten 80er-Touch. Leicht erschaudernd erinnere ich mich an Pullover mit schrillen Einstrickmustern im Comicstil. Den positiven Blick
auf die Dinge muss ich manchmal erst noch lernen.
Zu den Details: Das Zugmotiv habe
ich angelehnt an diese Vorlage, bei uns gibt es aber mehr Farben und auch noch
einen Kohlenwagen (gaanz wichtig, nach diesem Lied). Außerdem hat die Mütze
einen mehrfarbigen Patent-Rand in Schienen-Optik. Sie ist in
Reihen gestrickt.
Garn: Drops Baby Merino in Schwarz (21), Blau (30), Knallrot (16) und Grün (31)
Nadeln: 3 mm
Muster-Idee: Choo-Choo von Sarah Bradperry

