Freitag, 18. Juni 2010

ballaststoffreduzierung

ich gehöre zu den staplerinnen - maulwurfsartig bilde ich hügel in der wohnung, thematisch sortiert und sicherlich äußerst nützlich und brauchbar - zumindest gehe ich bei der stapelbildung davon aus -  sind die zeitungsartikel, uniunterlagen und bücher, die dort gehortet werden. weil die examensprüfungen jetzt leider keinen grund mehr für das prokrastinieren der längst überfälligen aufräumaktion boten und die vorige woche mit temperaturen, die für mich leicht  kochtopfartig wirkten, die aufenthaltszeit in der wohnung gefährlich erhöhte, gab es nur noch eins: alles muss raus.

damit dieser beitrag auch pädagogisch wertvoll bleibt, kommt jetzt in einem eleganten schwenk die überleitung zum umweltfreundlichen - eigentlich ist abfall ja gerade nicht dort einzuordnen.


insgesamt drei große kisten kleidung fanden den weg aus der wohnung: kleinere größen und buntes zu einer freundin mit kindern, gut erhaltene andere kleidung in den örtlichen rot-kreuz-second-hand-shop, der rest in die kleidersammlung.


hier sehen sie einen bruchteil der in der wohnung angesammelten brandlast in form von wochenzeitungen: das genaue aussortieren hat sich hier aber gelohnt: seiten mit tollen motiven wanderten schon zum geschenkverpackungsmaterial ab. brandlast in festerer form findet man immer noch in meinem flohmarkt. 

bei allem aufräumen habe ich den auch mal wieder für eine tauschaktion genutzt, diesmal mit msdashwood. stola und bücher wechselten so ihre besitzer:


Kommentare:

  1. ja oh! wie solche aktionen immer gut tun. ich bin auch eine staplerin. eine hochstaplerin? maulwurfshügel, thematisch sortiert. leider tragen die kinder immer diverse schichten meiner hügel ab und um. das macht das ganze etwas unstrukturiert.

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  2. Bei diesem Titel hab ich als erstes an ne neue Diät gedacht ;)
    Ich oute mich auch als Staplerin, ab ner gewissen Höhe pack ich meine Hügel allerdings in Kartons um. Damit sie keiner mehr sieht, sie nicht umkippen oder wieso auch immmer *g*

    Gelegentliches Entmüllen tut gut :) Meiner Stoffkiste würde das wohl auch nicht schaden, aber von Stoffen trennt man sich ja nicht so gern!

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  3. Ich liebe solche Aufräumaktionen, auch wenn ich mich erst mal ewig nicht dazu aufraffen kann. Aber dann, wenn mich der Rappel packt, dann bin ich auch gnadenlos und es ist immer wieder so ein schönes gutes und befreites Gefühl all die nicht mehr geliebten Sachen endlich losgeworden und wieder Platz fürs Atmen zu haben. Zum Glück hab ich jetzt eine neue Quelle für Rumänien aufgetan, die nehmen alles an, auch Stoffe (die ich stapelweise gehortet habe und nie im Leben vernähen könnte), und ich fühl mich so gut seit meiner letzten Lieferung dorthin. Und dir geht es jetzt sicher ähnlich, ist so befreiend. Stimmt´s?

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  4. Liebe Linnea,
    vielen Dank für Deine lieben Kommentare! Wie ich sehe geht Dein Blog auch über das Stricken hinaus.... sehr schön! Gefällt mir sehr gut!

    Und ein Stapelfreund bin ich definitiv auch- anscheinend so ein literaturwissenschaftliches Phänomen:)

    Viele Grüße, BiBii

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  5. krawuggl, ja, ich fühlte mich wirklich gleich viel besser - und es wird auch noch weitergehen, wenn ich wieder etwas luft habe!

    creeny, nein, eine diät kommt mir nicht ins haus ;) ich muss eher viel essen, um gewicht zu halten...

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