Dienstag, 16. Dezember 2014

Diese Tage: Mit einem Lachen durch den Tag

Na, seid ihr gerade schon im Vorweihnachtsstress und euch ist gar nicht mehr zum LAchen zumute, alles zuviel? Gegen diese Gefühle habe ich ein paar Schmunzelmomente aus unserem Alltag gesammelt, garantiert erkennt ihr auch euch oder euren Nachwuchs wieder ;)...

 Wenn du weißt, dass du auf dem Land bist...

 Wenn der Mann einkaufen war...

 Wenn Mann und Sohn Abendessen machen...

 Wenn man nur Handyfotos von der Halloweenparty macht...

 Wenn man ein gesundes Essen gesucht hat...

Wenn der Sohn im Flur, im Wohnzimmer und auch sonst überall Bäume mit dem Schlüsselbund markiert hat... 

 Wenn es mal wieder keiner gewesen sein will...

Wenn das Backen vorbei ist... (muss der Sohn ganz dringend spielen gehen)


Freitag, 12. Dezember 2014

Freitagskocherei: Apfel-Brokkoli-Süppchen

Heute habe ich bei stürmisch-nassem Wetter mal eine Suppe zum Aufwärmen für euch! Das erste Mal haben wir sie schon vor einigen Jahren als ersten Gang eines Weihnachts-Menues gekocht, seitdem gehört sie zum festen Kochrepertoire: eine feine Brokkoli-Apfel-Cremesuppe. Schnell gemacht, mit wenigen Zutaten und äußerst lecker!




für 2 Portionen:
- 300 g Brokkoli, in Röschen geteilt 
- 1 kleiner aromatischer Apfel, geschält, in dünne Streifen geschnitten 
- 1 EL Sonnenblumenöl 
- 1 Schalotte, grob gehackt 
- 2 EL Apfelsaft 
- 1/8 l Gemüsebrühe 
- 50 ml Sahne 
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
- Deko, z.B. Mandelblättchen, Gewürze (sehr gut schmeckt das "Alles Liebe"-Gewürz von Sonnentor dazu), Kräuter, Apfelringe etc.

Brokkoliröschen und Stiele weich dämpfen (ca. 15 Min.). Schalotte glasig dünsten, Apfelsaft, Apfelstifte und Brühe dazugeben. Zum Kochen bringen, bei geringer Hitze 3-4 Min. garen. Brokkoli hinzufügen, kurz aufkochen. Mit Sahne und Gewürzen im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Die Suppe lässt sich auch gut aufwärmen. Dazu passt Baguette.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Familienzeit vor Weihnachten

Die letzten Tage haben wir bei der Familie in Görlitz verbracht. Unser Besuch in der Vorweihnachtszeit ist eine uns allen mittlerweile lieb gewordene Tradition: Kein Stress an den Feiertagen, denn da bleiben wir als Familie zuhause bzw. arbeitet der Mann und trotzdem gemütliche Lichterzeit, Weihnachtsmarktbesuch usw. Sehr zu empfehlen!

Görlitz ist keine glatte Schönheit, sondern will trotz seiner Wunden und Makel geliebt werden. Kaum eine Häuserreihe, in der alles saniert ist, überall noch schmutziges Grau zwischen den reich geschmückten Gründerzeitvillen und Patrizierhäusern. In der Weihnachtszeit aber schmückt sich die Stadt überall: das Erzgebirge und Herrnhut sind nah, beinahe jeder besitzt also Pyramiden, Schwibbögen und die klassischen Herrnhuter Sterne – große Liebe! Für euch habe ich ein paar Bilder mitgebracht!

 Einblicke in der Neißstraße, auf dem Weg zum Café...

Schöner Laden, schlecht für den Geldbeutel: Hier gibt es Spielwaren, z.B. von Holztiger, sevi oder Djeco und Papeterie-Bedarf

 In Görlitz gibt es noch viele Handwerksbäcker, die uns bei jedem Aufenthalt mit Mohnlängen, Dinkelknoten usw. versorgen, mmh! Besondere Empfehlung: Blechkuchen vom Bräsel-Bäcker!

 Blick in den Frühstücksraum des frisch eröffneten Hotel Emmerich

Zu Besuch bei den Urgroßeltern, deren Haus an Weihnachten immer wie aus dem Märchenbuch aussieht.
Mehr über unsere Görlitzbesuche findet ihr hier oder auch hier!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Frostschutzmittel

Es wird so langsam richtig kalt! Und weil ich 1. nicht mit ansehen kann, dass unsere kleine Strampelkönigin ständig nackte Füßchen hat, und 2. auch noch ein Familienbesuch im sowieso oft lausig kalten Ostsachsen anstand, habe ich noch schnell ein Paar Babyschühchen produziert.
Bisher halten sie, was ihr Name verspricht, nämlich stay on .


Die Konstruktion ist recht außergewöhnlich: Nach dem in Reihen gestrickten Schaft fertigt man die Schuhoberseite, dann die Fußhöhe und zum Schluss die Sohle. Die Anleitung passt für unser 5-Monats-Baby mit eher großen Füßen, 2,5er-Nadeln und dem Frankengarn ganz genau. Ich bin recht begeistert und plane schon die nächsten Exemplare, dann etwas größer.
Im nächsten Eintrag gibt es dann noch ein bißchen mehr Lausitzer Weihnachtsstimmung und bis dahin könnt ihr noch an der Verlosung teilnehmen!



Anleitung: Stay-on Baby Booties
Garn: Frankengarn Natur-Sockenwolle in Naturgrau
Nadeln: Nadelspiel 2,5 mm

Freitag, 28. November 2014

„Extragarn“ mit Verlosung

Bei meinem letzten ausgiebigen Besuch im Buchladen hätte ich vor Freude beinahe einen spitzen Schrei ausgestoßen: Im Regal stand ein Bilderbuch, aber kein ganz normales…. Nein, eindeutig war darauf ein Strickmuster zu sehen, der Titel Extragarn“  ließ daran keinen Zweifel.


Ziemlich klar, dass ich das Buch gleich mitgenommen habe, oder? Beim Anschauen zuhause verliebte ich mich dann gleich nochmal, und zwar in die kleine Annabelle, die mit bunter Wolle aus ihrem Zauberkästchen ihre Familie, Freunde, ja die ganze Stadt bestrickt und so das Alltagsgrau zum Verschwinden bringt. Dass die Geschichte gut ausgeht, obwohl plötzlich ein finstrer Erzherzog auftaucht, könnt ihr euch sicher denken.




Bei jeder Lektüre nimmt unser Sohn lebhaft Anteil an Annabelles Schicksal, während ich mich an der wunderbar reduzierten Illustration durch Jon Klassen erfreue. Weiteres Plus: Die Seiten sind sehr stabil und lassen sich gut umblättern, das Querformat passt zum besonderen Genre des Buchs zwischen Kinder- und Liebhaberliteratur. Einzig in der Übersetzung des Originals, das von Mac Barnett stammt, hat sich an einer Stelle ein Grammatikfehler eingeschlichen.



Der Verlag Freies Geistesleben hat mir für diesen Eintrag ein zweites Exemplar zur Verfügung gestellt, das ich gern unter allen Lesern verlosen möchte: Kommentiert einfach bis zum Nikolaustag, 6.12., direkt hier. Lasst eine gültige E-Mail-Adresse da und schreibt mir, ob ihr das Buch gern selbst lesen möchtet bzw. an wen ihr es verschenken mögt. Ich verschicke es dann an den Gewinner rechtzeitig vor Weihnachten – und die anderen haben noch eine schöne Geschenkidee bekommen!

VIELEN DANK FÜR DIE VIELEN KOMMENTARE, GEWONNEN HAT EPIPA MIT IHREM JÜNGSTEN!

Mittwoch, 26. November 2014

Einfach gut - Weihnachtskarten

Schon im September kamen mir die ersten Ideen für unsere diesjährigen Weihnachtskarten. Immer wieder spukte etwas neues in meinem Kopf herum: Kartoffeldruck, gepresste Farnblätter usw. 

Aber: 1. Kommt es anders und 2. Als man denkt. Wir haben nun die simpelste Technik überhaupt genutzt, stressfrei, völlig ohne Einkaufen, nur aus Dingen, die wir zuhause haben bzw. sogar Papiermüll, und so, dass der Sohnemann gut mitbasteln kann.

Man nehme Weihnachtsausgaben der Supermarkthefte, Kataloge etc., suche nach schönen Motiven, schneide diese aus und klebe sie auf Pappkarten aus Tonkarton. Fertig.




Einziges Problem: Wir brauchen ungefähr 25 weitere...

Montag, 24. November 2014

Zartes Babyjäckchen

Nach all den Worten zu Elas Mama-Baby-Strickbuch wird es Zeit, auch mal ein Projekt daraus zu zeigen: Für den Neffen entstand in den letzten Wochen ein ganz schlichtes Babyjäckchen.
Die Anleitung blieb in allen Arbeitsschritten klar und verständlich und so machte das Stricken viel Spaß, auch beim Büchervorlesen, Baby bespaßen usw. 


Ich habe mich an die Anleitung für 3-6 Monate gehalten, unser Babymädchen modelt hier mal stellvertretend. Sie ist knapp 5 Monate alt und trägt Gr. 68 – mit der Größenangabe bin ich recht zufrieden. Ich habe den Rumpf um ca. 1 cm verlängert und würde beim nächsten Mal noch einen Zentimeter zugeben; das Problem hatte ich aber bisher bei allen Wickeljacken. 


Am besten gefällt mir das durchlaufende Hebemaschenelement an den Seiten der Ärmel und des Körpers. Das ansonsten so schlichte Modell wirkt dadurch sehr durchdacht. Weil man es im Buch gar nicht so gut sehen kann, habe ich es nochmal extra fotografiert.


Noch ein Wort zum Garn: Hier habe ich wieder Lavendelblaus handgefärbte Sockenwolle verwendet, deren wunderschöne Farbschattierungen im Krausmuster besonders gut zur Geltung kommen. Mittlerweile bin ich schon ziemlich verwöhnt und greife beinahe ausschließlich zu handgefärbten oder ungefärbten Mischtönen, da macht das Stricken gleich doppelt so viel Spaß!
Und, so nebenbei: Es ist Ende November, aber: die Sonne! Wir gehen jetzt raus, Licht tanken!





Anleitung: Wickeljacke aus dem „Mama-Baby-Strickbuch“ von Gabriela Widmer-Hanke
Größe: 3–6 Monate
Garn: handgefärbtes Sockengarn von Lavendelblau

Nadeln: 3.5 mm

Samstag, 22. November 2014

Samstägliche Freitagskocherei: Rosenkohl-Offenbarung

Wer durch mein letztes Rezept auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gleich noch einmal vom Rosenkohl überraschen lassen. Ich bin in der Zeitschrift "Natürlich" auf ein ganz neues und ziemlich ungewöhnliches Rezept gestoßen...  Diesmal werden die Röschen zwar ganz konservativ gekocht, ABER: die Gewürze!! Einfach der Wahnsinn, unbedingt ausprobieren, ich musste bei jeder Gabel ein Mmmh! Ohh! loswerden. Übrigens kam Petit Wollgespinst ebenfalls zu diesem Urteil; deshalb hat sich auch eine kleine Hand mit einer Naschgabel ins Bild geschlichen...


Das Rezept findet ihr hier. Ich habe es beinahe 1:1 nachgekocht, bitte verzichtet auf keines der Gewürze usw.!

Freitag, 21. November 2014

Heute ist bundesweiter Vorlesetag! Und weil Bücher und Texte bei uns ein großes Thema sind, zeige ich euch, wie schon im letzten Jahr, was der dreijährige Sohn zur Zeit gern mit uns liest. Schaut mit rein und berichtet mir gern, welche Bücher bei euch zuhause gerade die Favoriten sind!


„Auf dem Markt“ ist eine kleine Kinderbuchantiquität. Ich habe das Buch als Kind bekommen, erschienenen ist es bereits 1980, und weil der Titel in recht hoher Auflage erschien, kann man es auch heute noch gut gebraucht finden. Erzählt wird hier von einem ganz normalen Markttag in einer kleinen Stadt. Nach und nach besucht das Kind alle Stände und erfährt, woher die Gemüsesorten, Blumen, Eier, Wurstwaren usw. kommen. Die detailreichen Illustrationen stammen von Irmgard Eberhard, einer äußerst produktiven Künstlerin, die auch die „spielen und lernen“-Raben erfunden hat. Wie ich selbst vor 25 Jahren liebt unser Sohn dieses Buch, er verfolgt mit Hingabe den Weg von Apfel und Co, entdeckt an den einzelnen Ständen jedes Mal etwas Neues und hat viele Gemüse- oder Fischsorten hier zu unterscheiden gelernt.
 



Besonders gelungen finde ich, dass der Markt nicht romantisiert und die negativen Seiten des Konsums kindgerecht erwähnt werden. So schildert Ursel Scheffler, dass Brot oft in großen Fabriken entsteht, Hühner meist kein schönes Leben haben und Pflanzen häufig im Treibhaus gezogen werden. Das regt bereits unseren Dreijährigen zum Nachdenken und Nachfragen an. Ein rundes Buch, das auch heute noch aktuell ist!




Wir bleiben im Verlag und kommen auf die „Wieso, Weshalb, Warum?“-Reihe. Die kennt sicher jeder und oft seufze ich innerlich ein wenig, wenn der Sohn sich einfach noch einen Titel davon wünscht (was die geschickt platzierten Titelverzeichnisse ja schon beabsichtigen…). Zuletzt fand so „Mein großer Tieratlas“ zu uns.



Für mich sticht dieses Buch angenehm aus der kaum überschaubaren Publikationsdichte der Reihe heraus. Denn tatsächlich ist es wie ein erstes kleines enzyklopädisches Werk. Nach Erdteilen geordnet erfährt man viel über besonders eigenartige, aber auch typische Tiere, die Zusammenhänge von Klima, Flora und Fauna usw. Und – auch wenn heute Vorlesetag ist – zur Selbstbeschäftigung während Autofahrten und Co eignet sich der Wälzer sehr gut, weil die vielen Bilder und Klappen Petit Monsieur Wollgespinst eine ganze Weile beanspruchen… Auf jeden Fall ein Buch, das man nicht schnell wieder aussortiert!


Zum Schluss noch ein Buch, das nicht nur Sohn, sondern auch die Eltern immer wieder verzaubert: Für unseren Großen gab es nach der Geburt der kleinen Schwester den „Bilderbuchschatz“ des allseits bekannten Eric Carle – genau, der mit der Raupe Nimmersatt. 


In diesem wunderschönen Buch sind gleich drei Geschichten versammelt: die vom langsamen Faultier, die vom kleinen Samenkorn und schlussendlich die über den Pfannkuchen. Letztere liebt unser Sohn besonders und freut sich jedes Mal wieder, wenn Felix nach vielen Mühen und Arbeiten endlich in den goldenen Pfannkuchen beißen kann. Ein wunderschönes Buch, das für uns auch auf ewig mit der ganz besonderen ersten Zeit zu viert verbunden sein wird.


Und für alle, die auf die Freitagskocherei gewartet haben: Die findet ausnahmsweise samstags statt - es wird wieder rosenkohlig!

Donnerstag, 13. November 2014

Freitagskocherei: Rosenkohl mal anders

In meiner Reihe gibt es heute ein recht frisch entdecktes Gericht. Ich habe es genutzt, um auch dem werten Gatten eines meiner Lieblingswintergemüse schmackhaft zu machen  und es ist gelungen!
Wer um Rosenkohl lieber einen weiten Bogen macht, weil er ihn zu kohlig, zu matschig, zu kugelig oder eklig findet, kann hier ein echtes Aha-Gefühl erleben. Noch dazu machen die Bratkartoffeln schön satt und trotz November-Schmuddelwetter hat man viel Farbe auf dem Teller.


für zwei Esser:
- ca. 8 mittelgroße, vorwiegend festkochende Kartoffeln (mein Favorit: Nikola)
- 1 kleine Zwiebel
- 3 EL Sonnenblumenöl
- 250 g Rosenkohl
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- frischen Muskat
- Thymian
- einige Löffel Schmand
- Zitronensaft
- eine Handvoll getrocknete Tomaten
Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Kartoffeln in einer schweren Pfanne in Öl ca. 10 Minuten zugedeckt braten. Dann weitere 10 Minuten offen, dabei wenden.
Unterdessen Rosenkohl putzen, Stielansatz abschneiden und die Blätter einzeln ablösen, Reste in dünne Scheiben schneiden. Mit den Zwiebeln zu den Kartoffeln geben und alles anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Thymian abschmecken.
Schmand mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden und kurz anbraten. Alles zusammen anrichten
Originalrezept (von uns abgeändert) von tegut.

Dienstag, 11. November 2014

St. Martin

Wir feiern heute St. Martin! Von unseren selbst gebackenen Martinsmännern aka Halloweengespenstern (irgendwie war das Zuschneiden der Beine schwieriger als gedacht…) hat der Sohn schon ganz stolz welche an die Nachbarsfreunde abgegeben.


Rezept für ca. 6 Männer/ein Backblech voll:


- 500 g Mehl
- 1 Packung Trockenhefe
- 250 ml lauwarme Milch
- 100 g Butter
- 2 Eier (M)
- 60 g Zucker
- 1 Prise Salz
- ein Spritzer Zitronensaft
- Rosinen, Cranberry, gehobelte Mandeln o.ä. zum Verzieren
Ca. 100 g des Mehls in eine Schüssel geben, Hefe dazu und beides mit der lauwarmen Milch zu einem Vorteig verrühren. Bei ca. 50° 20 Minuten im Ofen gehen lassen.
Die Butter zerlassen. Zusammen mit einem Ei und dem Eiweiß des zweiten (Eigelb aufheben), Salz, Zucker und Zitronensaft zum Vorteig geben, restliches Mehl ebenso dazu. Alles zu einem zähen Hefeteig verarbeiten. Nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen (Bei uns heißt das Bakterien pupsen lassen...)
Den Teig mit einem Nudelholz auf 1 cm Dicke ausrollen, Martinsmänner mit einem spitzen Messer ausschneiden. Ofen derweil auf 200° vorheizen. Männer mit Rosinen o.ä. verzieren und mit dem übrigen Eigelb bestreichen. Ca. 15 Minuten auf einem Backblech mit Backpapier auf der mittleren Schiene backen.

Beim Laternenlieder-Trällern im Zuge der Backaktion dann folgende Aussage:
Mutter und Sohn, schief, aber schön: „… mein Licht ist aus, wir gehen nach Haus…“
Sohn: „Ja, zum Beispiel, wenn die Batterie leer ist!“.

So ändern sich die Zeiten…


Und heute Nachmittag stand der Laternenumzug an. Wir haben uns in diesem Jahr ohne Basteln durchgemogelt und die Laterne vom letzten Jahr einfach reaktiviert.

 Auf der Kirchenbank schon alles parat

 Juhuu, es geht los!
Manchmal sind kleine Eltern dann doch unpraktisch... 

Sonntag, 9. November 2014

„Alles einsteigen, bitte!“ Unser Lokführer arbeitet...

Petit Monsieur Wollgespinst ist begeisterter Schaffner. Wahlweise auch Streckenkonstrukteur, ICE-Lokführer (zum Glück bekommt er noch nicht viel von den Streiks mit…) oder einfach mal Fahrgast. Es verwundert also nicht, dass sich Lektüre zu diesem Thema in nicht eben kleiner Zahl bei uns eingefunden hat und auch eine mittlerweile riesige Holzeisenbahn.
Zuguterletzt kam vor ein paar Wochen der innige Wunsch nach einer Eisenbahnmütze auf. Puuh, die im mehrfarbigen Stricken weder erfahrene noch ambitionierte Mutter, bzw. Auftragsstelle, seufzte. Und griff zu den Nadeln.
Entstanden ist nach viel Fadensalat, einiger Gehirnakrobatik und noch mehr Ribbelaktionen eine Mütze, irgendwo zwischen Beanie und Zwergenform. Für den Sohn perfekt, ich sehe vor allem ihre Unzulänglichkeiten und den leichten 80er-Touch. Leicht erschaudernd erinnere ich mich an Pullover mit schrillen Einstrickmustern im Comicstil. Den positiven Blick auf die Dinge muss ich manchmal erst noch lernen.



Zu den Details: Das Zugmotiv habe ich angelehnt an diese Vorlage, bei uns gibt es aber mehr Farben und auch noch einen Kohlenwagen (gaanz wichtig, nach diesem Lied). Außerdem hat die Mütze einen mehrfarbigen Patent-Rand in Schienen-Optik. Sie ist in Reihen gestrickt.



Garn: Drops Baby Merino in Schwarz (21), Blau (30), Knallrot (16) und Grün (31)
Nadeln: 3 mm