Montag, 30. März 2015

Osterpost

Bunt wie Smarties sind meine Osterkarten in diesem Jahr geworden. Von leuchtendem Gelb über Rosa bis zu Grasgrün ist alles dabei. Und für alle, die noch eine Idee brauchen, hier eine kurze Anleitung:

 
Karten aus Tonkarton zuschneiden. Aus alten Büchern einige Seiten heraustrennen und mit Wasserfarbe grün bemalen, trocknen lassen. In Postkartenbreite oder etwas schmaler Grasstreifen aus den Seiten ausschneiden (das habe ich zeitsparend im Ziehharmonikaprinzip erledigt). Aus Zeitschriften und Katalogen österliche Motive ausschneiden.
Gras und Motive aufkleben, die Grasspitzen dabei ohne Klebstoff lassen, damit sie plastischer wirken.


 
 

Sonntag, 29. März 2015

März-Küche

Hier war es in den letzten Tagen stiller. Mich haben die Ereignisse der Woche zunächst betroffen, dann auch wütend und hilflos gemacht. Allen, die trauern, wünsche ich viel Kraft und Hoffnung.

Unser Alltag geht dennoch seinen normalen Gang, dazu gehörte auch der Küchenalltag in diesem Monat. Ein kleiner Rückblick, gespickt mit Rezeptideen, nach einer Idee von Micha:


Süßkartoffel-Bohnen-Eintopf, fruchtig und deftig
für 5 hungrige Personen:
80 g getrocknete Aprikosen
500 ml Gemüsebrühe     
2 Süßkartoffeln
4 Kartoffeln
250 g grüne Bohnen (wir hatten noch die TK-Version)
1 Zwiebel
4 EL Sonnenblumenöl
250 g Räuchertofu
Salz, Pfeffer, „Alles Liebe“ von Sonnentor
Aprikosen in einem Teil der Brühe 30 Minuten lang einweichen. Süßkartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Bohnen, falls ihr frische verwendet, waschen, putzen und evtl. halbieren. Zwiebel abziehen und würfeln. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebelwürfel darin andünsten. Süßkartoffeln und Bohnen zu den Zwiebeln geben.
Aprikosen und gesamte Gemüsebrühe mit in den Topf geben. Eintopf bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten kochen. Räuchertofu in dieser Zeit würfeln und in einer Pfanne mit 2 EL Öl scharf anbraten. Eintopf abschmecken und in Suppenteller füllen. Mit Tofuwürfeln anrichten.
Originalrezept aus der „Slowly Veggie“, 05/2014, von uns in Menge und Zubereitung allerdings modifiziert.


Lachs-Gemüsetorte
für eine Quicheform:
1 kleiner Blumenkohl
wenige EL Milch
125 ml Sahne
2 Brötchen, gern auch altbacken und z. B. mit Dinkelmehl
eine Handvoll schwarze Oliven
200 g Räucherlachs
100 g kräftiger Gouda, gerieben oder selbst gerieben
2 Eier
Dill
Petersilie
Salz

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Form etwas fetten. Blumenkohl in Röschen teilen, in Salzwasser bissfest garen. Die Brötchen in etwas Milch einweichen, danach ausdrücken und zerpflücken. Die Oliven in Ringe und den Lachs in Streifen schneiden.
Eier schlagen und Kräuter, Gewürze, 1 Schluck Milch und Brötchenstücke dazugeben.
Die Eiermischung, Lachsstreifen und Olivenringe in die Form schichten. Ca. 25 Minuten bei 200 Grad backen.
Originalrezept aus der „Einfach Hausgemacht 4/2014“, von uns modifiziert.

Ungestelltes Abendessen
 

Pfannkuchen mit Aprikosenkompott

Freestyle-Gericht: Dinkelspirelli mit einer Sauce aus Sahne, Blattspinat, Kräuter- und Zitronenseitlingen und Möhrenbändern
 

 Und die Babyversion des Gerichts

Für mich einmal ungewürzte Pizza, bitte! (Das Geschirr ist übrigens aus Bambus, Biobu von Ekobo, ich mag es sehr)

Und hier geht es zu unseren bisherigen Monats-Kochereien im Januar und Februar.

Montag, 23. März 2015

Bald ist Ostern

Gestern Vormittag, wir waren beim Babyschwimmen, als ein großer Bruder in der Umkleide auf einmal verkündete: „In 14 Tagen ist Ostern!“. In mir legte sich ein Schalter um bei diesem Satz. Und ich freue mich auf Gottesdienst, Osterzopf und all das, was für mich Ostern ausmacht.

 

Die bestrickten Ostereier habe ich schon vor fünf Jahren gemacht; jedes Jahr dürfen sie wieder an den Strauß.



Freitag, 20. März 2015

Freitagskocherei: Pikante Avocado-Pfannkuchen

Habt ihr mal wieder Lust auf ein richtig gemütliches Essen, mit vielen Leuten am Tisch, bunt und mit Mitmachfaktor? Dann sind diese Pfannkuchen mit cremiger Avocado, würzigem Hack und frischen Tomaten genau richtig. Zum Klappen, Rollen, Schneiden und Manschen. Viel Spaß!



für ca. 6 Pfannkuchen
- 300 g Weizenmehl Type 405
- 3 Eier (M)
- Salz
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Tomaten
- 2 rote Paprikaschoten (oder 1 Paprika, 1 Möhre)
- 2 El Rapsöl
- 300 g Sojahack (ich habe diesmal TK-Hack von Berief probiert, das ist sehr geeignet)
- 2 El Tomatenmark
- 2-3 Tl Paprikapulver edelsüß
- Pfeffer aus der Mühle
- 2 Avocados (am besten Hass)
- 200 g Schmand
Mehl, Eier, Salz, 300 ml kaltes Wasser zu einem glatten Teig verrühren, ca. 15 Min. quellen lassen. Währenddessen Zwiebel, Knoblauch abziehen, fein würfeln. Tomaten, Paprika waschen, putzen, klein schneiden.
In einer beschichteten Pfanne in 1 El Öl nacheinander 6 Crêpes backen, warmstellen. Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Hackfleisch in restlichem Öl (1 El) anbraten, Tomatenmark, Paprikapulver zugeben, kurz mitbraten, mit Salz, Pfeffer abschmecken. Tomaten unterheben.
Avocados halbieren, Kerne entfernen, Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus den Schalen heben, klein würfeln. Crêpes jeweils mit etwas Schmand bestreichen, Hackfleisch, Avocado daraufverteilen, zusammenklappen.
Originalrezept von hier.

Hier die ungewürzte Babyversion, die Gefallen fand.

Montag, 16. März 2015

Wochenende in Bildern: Frühlingslaunen

Der Frühling hatte bei uns im Norden v.a. die Laune, mal wieder ein paar Tage abzuhauen. Nichsdestotrotz war unser Wochenende voll bepackt mit Vorfreude und Vorbereitungen für ihn – und heute scheint auch schon wieder die Sonne! Passend dazu läuft meine Verlosung der Frühlings-CRabbelschuhe noch bis morgen, viel Erfolg!


Am Samstag starten wir nach dem Frühstück in einen kleinen Gartenmarkt und kaufen Bellis, Vergissmeinnicht, Primeln, Hornveilchen und Co. Sogar ein Johannisbeerbäumchen kommt mit, angeblich gedeiht es auch auf dem Balkon. Ich verliebe mich in einen kleinen Strauß und beschenke mich einfach selbst. Der Sohn und ich basteln außerdem eine schlichte Ostergirlande fürs Balkonfenster. Kleine kreative Momente mit ihm mag ich besonders gern, ihn erden sie sehr und ich liebe es, ihn einfach machen zu lassen.
Zum Mittagessen gibt es buntes Wokgemüse, dann seile ich mich für einen der Frühlingsbasare ab und erstehe u.a. Bio-Bodys fürs Mädchen und ein Sommeroutfit für den Sohn. Gelungener Termin!


Nachmittags sind wir bei Nachbarn eingeladen, dafür haben der Sohn und ich Wattekuchen gebacken – schön zitronig! Die Kinder sind alle gut beschäftigt und das Treffen sehr harmonisch. Trotz des schlechten Wetters gehen wir noch in den Garten, zum Kicken und Seifenblasenpusten.


Abends nähe ich an meinem Frühlingsjäckchen herum und sehe nebenher mit dem Mann eine interessante und amüsante Reportage über das alljährliche Musikfestival hier in M-V.


Der Sonntag startet entspannt mit ausgeschlafenen Kindern (für unsere Verhältnisse, wohlgemerkt). Wir wursteln auf dem Balkon herum, drehen eine Spazier-Runde mit den Kindern im Fahrradanhänger. Premiere mit den beiden zusammen, samt Kleinkindeinsatz und Jogging-Rad. Fazit: Klappt gut, aber ist ein echtes Fitnessprogramm…



Im Anschluss koche ich mit dem Sohn. Vegetarische Avocado-Hack-Wraps, die einfach unverschämt gut schmecken. Das Rezept könnt ihr am Freitag hier lesen!

 
Das Babymädchen unterhält sich derweil am liebsten so:


Unser Nachmittagsprogramm ähnelt dem Vortag: Diesmal bei den anderen Nachbarn treffen wir uns zum Kuchenessen. Irgendwie ist beim Sohn allerdings der Wurm drin und er veranstaltet nur Quatsch. Deswegen verschwinden wir recht schnell wieder und läuten lieber die Baderunde für den Nachwuchs ein. Danach Entspannung für uns und frühes Schlafen!


Und hier geht es zu den anderen Wochenend-Bildern.




Sonntag, 15. März 2015

FJKA: Zweiter Zwischenstand „Oh my dear!“

Meine Güte, mein Plan, Lilac nach anderthalb Jahren Brache nun endlich fertigzustellen, hat es wirklich in sich!


Zwar habe ich mich mittlerweile dazu aufgerafft, den bereits gestrickten Ärmel einzupassen und alle Nähte dieser Seite zu schließen (Jippieh, passt!), aber der Teufel sitzt bekanntlich im Detail: Die Anleitung für den Ärmelanschlag ist passagenweise wirklich tricky und ich vermute, dass ich sie eigentlich erst heute verstanden habe. Dummerweise wird das dazu führen, dass die beiden Ärmel sich wohl eher wie zweieiige Zwillinge zueinander verhalten werden. Ändern kann ich daran nichts, denn dazu müsste ich ja meinen damaligen Denkfehler rekonstruieren… 

Knötchen auf der Nadel wie auch im Kopf

Daher werde ich das Jäckchen vielleicht alleinig zum Five O'Clock Tea tragen und immer eine Hand am Sconeteller und die andere möglichst im Schoß ruhend oder das feine Darjeelingtässchen balancierend halten, bloß nicht zu nah zusammen... Ein „Keep calm and knit“ an mich selbst und alle anderen, die momentan mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben!


Die Gesamtoutfitfrage dagegen macht mir weiterhin richtig Lust aufs Fertigstellen: Falls ich Nerven, Mut und Zeit übrig habe, werde ich mich an einen selbstgenähten Rock wagen. Wer Schnittmustertipps hat, nur her damit! Geplant ist ein Rock wie im Hargreaves-Buch gezeigt:


Wunderschönen Stoff dafür habe ich schon gefunden, als Schnitte könnte ich mir Betty, ein Modell aus der Winterausgabe von La Maison Victor, vorstellen, besser noch Clémence, einen Rock aus dem wunderschönen Buch „Love at first stitch“. Wiebke, eine der Gastgeberinnen des FJKA, hat auch schon eine wunderschöne Adaption gezeigt, für die sie allerdings einen Schnitt geändert hat.  Über Anregungen, kritische Gedanken usw. von Nähnerds freue ich mich!

Bild via lamaisonvictor.com
Bild via tillyandthebuttons.com

Andernfalls bleibt dieses Kleid als Abkürzungsvariante:

Bild via bodendirect.com
Da habe ich noch genug zu tun! Wie es bei den anderen aussieht, könnt ihr hier sehen.

Donnerstag, 12. März 2015

Auslüften: Wismar

Wie es sich für frisch Zugezogene gehört, haben wir das erste richtige Frühlingswochenende dazu genutzt, die Umgebung zu erkunden. Also Kinder und Eltern ab ins Auto und eine knappe halbe Stunde später in Wismar schon wieder heraus. 
Mir und den Kindern war in der Woche zuvor ein wenig die Decke auf den Kopf gefallen, aber bereits die erste Minute am Hafen ließ mich den Stubenkoller vergessen: Die alte Hansestadt begrüßte uns mit Möwengekreisch, einer steifen Brise und knallblauem Himmel. 






Wir besichtigten zuerst den Containerhafen, dann den alten Segelhafen und zuletzt noch die kleine Altstadt. 


Dort wollte ich vor allem ins Café Glücklich, von dem ich schon viel Gutes gehört hatte. Wir wurden nicht enttäuscht: ein gemütliches Café, freundliche Mitarbeiterinnen und vor allem eine ziemlich große Kuchenauswahl sorgten tatsächlich für Endorphine. Im Sommer kommen wir wieder!



Montag, 9. März 2015

Verlosung: CRabbelschuhe, die den Frühling feiern!

Ob nun mit acht Monaten oder eher achtzehn, nach dem Robben oder Liegen – irgendwann entdecken die meisten Babys, dass das mit dem Krabbeln, Stehen und schlussendlich Laufen auch eine ganz spannende Sache ist. Als unser Sohn damals so weit war, teilte uns eine wenig charmante, aber recht kompetente Schuhverkäuferin mit, dass die Suche nach einer Fußbekleidung wegen des „schon recht fleischigen Füßchens“ nicht so einfach werden würde.


Umso glücklicher bin ich, dass zumindest der Haus- und Krabbelschuhbereich seither zuverlässig abgedeckt ist: Claudia Radaus „CRabbelschuhe“ begleiten den Sohn in KiTa und zuhause, in der frühen Laufphase sogar Outdoor. Nicht nur können wir die Fußumrisse einfach eingescannt an Frau Radau senden und dann passgenaue Schlappen kaufen – auch die Motivauswahl ist schier unendlich. Mittlerweile sucht der Sohn sich seine Bilder für die Schuhe selbst aus, wenig verwunderlich, dass auf der aktuellen Version eine Drehleiter zu sehen ist. Die Patschen sind auch aus Ecopell-Leder in einer breiten Farbpalette zu haben, was ich besonders erfreulich finde.




Bisher haben alle Modelle den Dauereinsatz auf sandigen KiTa-Fluren, Teppich, Parkett und Fliesen ausgehalten, die Nähte sitzen und das Leder verlangt nur nach einer sporadischen Pflege bzw. dem Aufrauen der Sohle – danach kann es sofort weitergehen mit Spiel und Toben.


Mini-Wollgespinst hatte es nun ziemlich eilig mit dem Mobilsein und erobert deswegen seit kurzem ebenso in CRabbelschuhen ihre Umgebung. Für sie habe ich eine frühlingshafte Variante in Hellgrün mit kleinem Hasenmotiv gewählt. 


Und nun das Beste zum Schluss: Frau Radau verlost gemeinsam mit mir ein weiteres Paar Crabbelschuhe in hellgrüner Häschenversion bis Gr. 25!
Wer für seinen Sohn, seine Tochter, Enkel, Enkelin, Nichte, Neffen… mitmachen möchte, kommentiert einfach unter diesem Artikel bis zum 17. März um 23:59.

Bitte gebt dabei eine E-Mail-Adresse an und auch die Wunsch-Schuhgröße bis Gr. 25, die ihr hier ermitteln könnt. Verschickt werden können die Schuhe leider nur innerhalb Deutschlands. Viel Glück! 


Samstag, 28. Februar 2015

Februar-Küche

Auch in diesem Monat war die Küche der meistgenutzte Raum bei uns: Hier ist immer etwas los, wir kochen täglich, sitzen mindestens zweimal am Tag zu viert und noch viel häufiger zu dritt am Tisch, reden, backen, putzen... Und so kann ich wieder bei Michas Monatsküche teilnehmen, denn an Bildern mangelt es nicht!


Mmmh, der Mann bringt Kuchen mit. Genauer gesagt veganen Schokokuchen mit Kirschen vom Bioladen.


Den nächsten backen wir mal wieder selbst...


Wärmender Gemüseeintopf mit Räuchertofu und Cashewkernen (wir haben das Rezept um getrocknete Tomaten ergänzt).


Wok für alle! Und ein bißchen Farbe bei grauem Wetter.


Madame entwickelt ihre Geschmacksknospen derweil weiter...


Pause!


Und zum Schluss ein optisches Schmankerl ;)

Freitag, 27. Februar 2015

Freitagskocherei: Gebratene Polentaschnitten mit Mangold-Pilz-Gemüse

Ziemlich schnell hat sich ein kleiner Kreis von „Freitagskocherei“-Fans gebildet – das freut mich, aber macht mir auch ein bißchen schlechtes Gewissen, weil ich meine Freitagsküchenrezepte in den letzten Wochen sträflichst vernachlässigt habe… Ich könnte jetzt lange Rechtfertigungsabsätze dazwischen schalten, die alle damit zu tun haben, dass sich unsere Gerichte momentan doch stark an den Bedürfnissen unserer jüngsten Mitbewohnerin orientieren, aber lieber ein neues Rezept statt vieler Worte: Die veganen Polantarauten mit Mangold-Pilz-Gemüse sind einfach der Hammer! Viel Geschmack, tolle Farben und mein Verlangen nach Brataromen wird auch befriedigt.

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Für 4 Personen:
1 Zweig Rosmarin
500 ml Gemüsefond
500 ml Hafermilch
250 g Polenta
Salz
Cayennepfeffer
3 El Öl zum Braten
200 g angold
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
ca. 400 g braune Champignons, Kräuterseitlinge etc. (Wir nehmen für jede Person 2 Hände voll Pilze).
2 El Olivenöl
150 ml Gemüsefond
4 El Aceto balsamico
Salz
Zucker
2 El Pinienkerne

Für die Polenta die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. Mit Fond und Hafermilch aufkochen. Polenta einrieseln lassen, dabei mit einem Schneebesen rühren. Bei milder Hitze unter Rühren 5 Minuten kochen lassen. Polenta kräftig mit Salz und Cayennepfeffer würzen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech glatt streichen. Abkühlen lassen, im besten Fall einige Zeit kaltstellen.

Mangold verlesen, waschen. Schalotten fein würfeln, Knoblauch fein hacken. Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Pinienkerne in einer großen beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und herausnehmen. 1 El Öl in der Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Pilze darin bei mittlerer bis starker Hitze 5 Minuten braten. Restliche Pilze und Schalotten ebenso braten. Knoblauch kurz mitbraten. Alle Pilze in der Pfanne mischen und mit Fond und Aceto balsamico ablöschen. Pilze mit Salz und 1 Prise Zucker würzen, warm stellen.

Polenta auf dem Blech in Rauten schneiden. Eine Pfanne erhitzen. Polenta darin portionsweise in je 1 El Öl auf jeder Seite 3–4 Minuten braten. Polenta warm stellen. Pilze aufkochen, Mangold kurz unterheben. Rosmarin-Polenta mit Mangold-Pilzen anrichten und mit Pinienkernen bestreuen.

Originalrezept: Essen&Trinken 5/2013, von uns jedoch in Menge und Zutaten abgeändert.

Sonntag, 22. Februar 2015

FJKA: Erster Zwischenstand

Von Zwischenstand kann ja eigentlich keine Rede sein, wenn gar nichts zu tun war… Dennoch muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich selbst kleine Anfangsarbeiten an meiner Strickkorbleiche erst heute, allein dem sozialen Druck geschuldet, vorgenommen habe.

 Am Präsentationshintergrund könnte ich noch arbeiten, immerhin farblich passts.

Immerhin konnte ich den Aufenthaltsort des ersten Ärmels ausfindig machen, was nach Umzug und beinahe zwei Jahren Stillstand schon ein gewisses Herausforderungsniveau hatte, und habe ihn mal probehalber an das teils schon zusammengenähte Körperteil geheftet. Das mache ich übrigens immer mit kleinen Haarklämmerchen. Funktioniert wunderbar, hält und hilft auch bei längeren Matratzensticharbeiten ungemein. Dieses noch sichtbare Fadengestrüpp am unteren Rand hingegen ist eine Marotte von mir, die eher weniger nachahmenswert ist. Man könnte ja diesen oder jenen Faden nochmal zum Vernähen brauchen, vielleicht auch alles auftrennen oder, oder, oder - Abschneiden geht also nicht. Da entwirre ich dann lieber hundert Mal die verhedderten Enden und fluche vor mich hin.



Herausforderung in der nächsten Etappe: Rekonstruieren, was ich an diesem Ärmel wie gestrickt habe (Notizen sind natürlich was für Feiglinge, ist klar…) und das für das noch fehlende Gegenstück planen. Hallelujah…

Aber erstmal: jetzt gehe ich schauen, was die wirklich fleißigen Damen in der Zwischenzeit so geleistet haben…