Samstag, 30. November 2013

Einstieg in den Advent und ein Tag im... November

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Adventszeit und viele ruhige Stunden! 
Bei mir wächst die Vorfreude und deswegen sieht man auch an meinen Tag im November (gesehen bei Kreativberg), dass die Zeitfenster für vorweihnachtliches Stricken, Singen und Co recht üppig ausfallen… Wer Lust hat, kann hier meinen Donnerstag nachlesen.

0:35: Der Sohn ist wach und jammert, ich hole ihn zu mir rüber und schlafe schnell wieder ein.
ca. 5:10 Sohnemann erinnert sich an seine momentan liebste, mir aber überhaupt nicht liebe Wachwerdzeit. Er rutscht im Bett hin und her, wirft Beine und Arme übereinander, verknotet sich mit mir und muss recht harsch an „Nacht“ und „dunkel“ erinnert werden.
5:45 Der Sohn schläft wieder, ich natürlich nicht. In den uns umgebenden, leicht industriell angehauchten Institutionen ist gleich Frühschichtbeginn, alle zwei Minuten höre ich Autotüren, Motoren und andere technische Geräte inkl. Laubsauger.
6:30 Wir stehen auf und gehen unseren morgendlichen Tätigkeiten nach: Sohn puzzelt, ich mache das Frühstück, mache mich fertig und habe sogar noch Zeit für den Haushalt, weil wir heute vor der Kita noch zum Kinderarzt müssen, aber den Termin erst um 8:20 haben.
8:10 Gestiefelt und gespornt verlassen wir das Haus und treffen auf die Handwerker, die hier seit Wochen für Lärm und Dreck sorgen. Alle anderen Mieter mussten ausziehen, wir sind hier die letzten Mohikaner. Freundlichkeit siegt, sie können ja auch nix dafür ;).
8:20 Wie schön, den Weg zum Arzt können wir schon ohne Buggy oder Manduca zurücklegen! Beim Arzt dürfen wir gleich durchgehen, der Sohn ist davon nicht begeistert, er verpasst das Spielzeug im Wartezimmer.
8:40 Wir sind fertig, Monsieur Wollgespinst weint, weil er nun auch noch die Spieleküche im Behandlungszimmer zurücklassen soll. Der anschließende Einkauf in der Apotheke, die auch Spielzeug hat, versöhnt ihn.
8:55 Wir sitzen im Auto (juhuu, ohne Kratzen heute), ich fahre den Sohn zum Tagesvater.
9:20 Arbeitsbeginn für mich, heute leider in einer von mir ungeliebten Bibliothek, die benutzerunfreundlich und Baustelle ist (Ortskundige dürfen jetzt raten, welche). Die Aufsicht macht mich darauf aufmerksam, dass mein Studentenausweis nicht aktuell ist (kurzer Adrenalinausstoß: Wo ist der aktuelle?! Nachtrag: immer noch nicht gefunden…).
12:20: Auf geht es in die Mensa, Essen und Reden mit einer Freundin, mit der ich kürzlich einen tollen Workshop besucht habe.
13:30: Schnell nach Hause und ein bißchen Haushalt, Bad putzen, Wäsche rein. In der Restzeit schaue ich noch „Grenzgang“ fertig, dessen Ende ich gestern leider wegen Schlafbedarf nicht mehr geschafft habe (Fazit: ziemlich brave Umsetzung des Buches, natürlich mit zahlreichen Kürzungen) und recherchiere Buchtitel und -verfügbarkeiten für die Arbeit.
14:20 Ich nehme eine Freundin mit zur Kita, Teil unserer sehr praktischen Fahrgemeinschaft. Wir reden noch über alle uns bekannten Weihnachtstermine und -basare und verabreden uns für das Wochenende.
14:30 Heute Trockenwerdunfall beim Sohn, Kleiderbeutel für mich :/. Der Sohn freut sich über das voll besetzte Auto und auf den Supermarktbesuch im Anschluss.
14:50 Wir entern den Supermarkt und versorgen uns für die nächsten Tage. Am Ausgang ist leider das erste Mal das Spieleauto in Realbetrieb und der Sohn weiß jetzt, dass sich das Teil bewegen kann, wenn man Geld reinwirft *grmpf*. Ich mache ihm klar, dass ich dafür kein Geld ausgeben möchte. Mit Taschen in der einen, Kind an der anderen Hand ab über die belebten Haupstraßen.
15:30 Wir sind zuhause, trinken Kaffee mit Mandarine und Lebkuchen. Kerzen an, Weihnachtslieder singen usw *hach*. Ich brauche eine kurze Pause und stricke ein bißchen an einem Weihnachtsgeschenk. Natürlich verzähle ich mich und muss ribbeln.


17:00 Der Mann kommt nach Hause, ich bin froh, dass er gut angekommen ist. Nach 24h-Dienst und Tagschicht noch eine zweistündige Autofahrt ist für mich jedes Mal wenig beruhigend. Ich weiß nicht, wie oft die Mannschaft nachts raus musste. Diese Woche ist auf jeden Fall geschafft und wir haben sogar drei Tage Wochenende als Familie vor uns.

17:30 Mann und Sohn nehmen die Weihnachtspyramide in Betrieb. Danach fangen wir mit der Abendessensvorbereitung an. Es gibt Toast mit Brokkoli-Tomaten-Sauce und geriebenem Käse, mmh!



18:00 Abendessen mit Kerzenschein.
18:30 Wir müssen noch schnell den neuen Lattenrost für das Kinderbett aufbauen. Der alte ist dem ätzenden Speckkäfer zum Opfer gefallen. Ich taue Paul, die Puppe, wieder auf, die ich vorsorglich (weil Schafwolle) eingefroren hatte, ich hoffe, er ist mir nicht böse deswegen. Natürlich passt der Lattenrost wegen überstehender Schrauben nicht ins Bett, also morgen.


19:30 Nach Aufräumen, Badezimmer und Co bringt der Mann den Sohn ins Bett. Ich stricke und schreibe Mails.
20:00 Zu zweit auf dem Sofa, endlich! Schallplatte und Süßes für uns, Planungen für Weihnachten, Bewerbungen usw. Um halb zehn ab ins Bett, Wintermüdigkeit…



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